2004EuropaSpanien

Auf dem Jakobsweg durch Nordwestspanien

Unterwegs auf dem Jakobsweg: Maria hat sich Bindfäden durch die Blasen gezogen, Marie-Sophie ihre Knöchel bandagiert, Beatrice die Sohlen ihrer Turnschuhe mit Plastikkleber für die nächste Etappe repariert. Seit drei Wochen pilgern die drei Frauen durch die autonomen nordspanischen Regionen Asturien und Galicien. Ihr Wegweiser ist eine gelbe Sonne in einer blauen Jakobsmuschel, ihr Ziel Santiago de Compostela.

Die alte Route der Wallfahrt

Die Wanderstrecke entlang der asturisch-galicizischen Küste ist die ursprüngliche Route der Wallfahrt nach Santiago. 813 n. Chr. hatte der Eremit Pelayo, von einem Stern geleitet, in einer Nekropole die Gebeine des Apostel Jakobus (Sankt Jakob – span. Santiago) entdeckt. Er nannte den Platz Campus Stellae, Feld des Sternes. Sogleich ließ Bischof Theodomir von Iria Flavia über dem Grab eine Kirche bauen. Schon bald wich die kleine Kapelle der imposanten Kathedrale von Santiago de Compostela.

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