Der perfekte Trip: Queensland

Inseln zum Träumen, eine wilde Sandbank mit Regenwald und Süßwasserseen, ein schnorchelbares Weltwunder, allerbeste Seafoodküche im Surferstädtchen und Farmabenteuer im Outback: Australiens „Sunshine State“ hält einzigartige Erlebnisse parat.

Die Reiseroute

Die 1.850 km-Tour führt von Noosa, der Schlemmerhauptstadt des Sunshine State, die Ostküste hinauf vorbei an den Dünen von Fraser Island und den Stränden der Whitsundays bis nach Port Douglas, dem Tor zum Great Barrier Reef, ehe es ins Landesinnere geht: ins Outback!

• NOOSA: Schlemmermekka

Ein bunter Bauernmarkt, allerfeinstes Seafood und Hochgenüsse aus dem Hinterland: Dieser Mix machte das relaxte Surferstädtchen zum Mekka für Feinschmecker.

• FRASER ISLAND: Wilde Urnatur

Die größte Sandbank der Welt ist bis heute ein nahezu unberührtes Idyll mit kristallklaren Süßwasserseen, riesigen Wanderdünen, dichten Regenwäldern und reichem Tierleben.

• WHITSUNDAY ISLANDS: Strandperlen

74 versunkene Berge, nur an ihren Küsten erschlossen: Strahlend weiße Strände und türkisklares Wasser machten die Whitsunday-Inseln weltberühmt.

• PORT DOUGLAS: Paradies für Taucher und Schnorchler

Vom feinen wie kleinen Ferienort Port Douglas ist das größte Naturwunder der Welt nur eine Bootsstunde entfernt: das Great Barrier Riff.

MOUNT MULLIGAN: Farmleben im Outback

Setzen Sie Ihren Akubra auf, schwingen Sie sich auf ein Brumby und halten Sie im Busch nach „cleanskins“ Ausschau – wilden Bullen. Oder treiben Sie hoch zu Ross eine Rinderherde zusammen. Den Staub spülen Outback-Pubs aus der Kehle.

Queensland: Pelikane - mit Glück seht ihr sie beim Paddeln in den Noosa Everglades. Foto: Hilke Maunder
Pelikane – mit Glück kann man sie beim Paddeln in den Noosa Everglades sehen. Foto: Hilke Maunder

 

Noosa: Schlemmermekka

Kilometerstand: 0

Verlassen Sie Brisbane gen Norden und fahren Sie vorbei an den zwölf Vulkankegeln des Glass House Mountains National Park ganz entspannt in zwei Stunden nach Noosa, der Perle der Sunshine Coast.

Sie kommen vor der Morgendämmerung. Ein einzelnes Auto hält, dann ein zweites, schließlich ein ganzes Dutzend. Die Stoff-Taschen unter den Armen geklemmt, die Taschenlampe in der Hand, marschiert ein Trupp passionierter Feinschmecker am Rande eines Vorort-Fußballfeldes zu einer eher unscheinbaren Ansammlung von Ständen: Noosas Bauernmarkt. Im Licht der Lampe inspizieren sie die Auslagen der fast 100 Händler: saftig süße Erdbeeren neben sorgfältig gestapelten Kisten mit sattgrünen Avocados in XXL, fünfzackigen Sternfrüchten und Passionsfrüchten in Gelb, Rot, Purpur und Braun.

Während die Händler ihren Auslagen den letzten Schliff geben, testen sie die Reife der Mangos mit ihren erfahrenen Fingern, naschen ein paar Weintrauben, drehen eine Ananas kopfüber und schnuppern – ist sie wohl reif und süß? Andere Stände locken mit Holzofenbroten, Käsespezialitäten und „German Sausages“, wenig weiter Ian und Royn mit ausgefallenen Soßen und Essigkreationen, die sie auf ihrer Farm im Hinterland von Noosa komponieren: „Süße Chilisoße mit Gold-Kiwi“ und „Lychee Balsamico Essig“.

Als die Sonne hoch am Himmel steht und die Massen kommen, sitzen die Frühaufsteher längt beim „Flat White“, dem typisch australischen Milchkaffee, und stärken sich mit einem Schinkenbrötchen, das ein goldgelbes Bio-Ei bekrönt. „Die Leute hier lieben gutes Essen, und so gehen die besten Sachen schon früh weg“, sagt ein Kunde mit mehreren Einkaufstaschen zu seinen Füßen. „Mitunter geht es hier zu wie beim Schlussverkauf im Januar oder Start eines Pferderennens.“ Er grinst breit. „Wir sind natürlich alle sehr nett zueinander. Aber in Wirklichkeit ist das hier schon ein Wettkampf.“

Denn Noosa, das bislang dank seiner goldenen Stränden und den Wurzeln in der Hippiekultur als alternativ angehauchtes Surferstädtchen galt, ist heute die Schlemmerhauptstadt des Sunshine State – und feiert alljährlich Mitte Mai die Schätze seiner regionalen Küche mit dem International Food & Wine Festival: Das Meer liefert topfrisches Seafood, die Hügel ringsum Pilze und Pok Choi, Karotten und Kräuter, Schwein und Zebu. Wein und Kaffee. Im nahen Maleny produziert der ehemalige Jazzmusiker Trevor Hart aus Büffelmilch Haloumi, Mozzarella und Bocconcini, am Stadtrand wird Clandestino-Kaffee geröstet. Zu allen Produzenten der Region führt der Noosa Food Trail.

An den Klippen Noosa Heads übertönt das Geklapper von Geschirr und Besteck das Brechen der Wellen und Lachen der Kinder, die sich in die Wellen stürzen. In Berados Strandbistro sind die letzten Plätze belegt, und genussvoll knacken die Gäste beim Blick aufs Meer die Scheren der „spanner crab“, der Schüsselkrabbe. Ebenfalls aus den Küstengewässern stammen die 30 cm langen Mooloolaba Prawns, die erst 2008 ihren werbewirksamen Regionalnamen erhielten – zuvor hießen sie schlicht Riesengarnelen. Einblicke in die „Queensländer Grill- und Kochkunst“ gewährt Gail Rast bei ihren Kochkursen.

„Die Vielfalt der Produkte, die Sie in dieser Ecke der Welt erhalten, ist unglaublich“, freut sich die blonde Kochbuchautorin, die als „Australia’s No. 1 Foodie“ zum Vorstand von Slowfood Noosa gehört, und nimmt sich mit ihrer Gabel noch etwas Tintenfischsalat. „Die Menschen in Noosa achten darauf, woher ihr Essen kommt. Wir haben dadurch sehr gute Beziehungen zu unseren Erzeugern und Produzenten. Die wiederum freuen sich, dass sie einen stabilen Markt für ihre Waren haben und die Geschäfte gut laufen. Wir haben also alle etwas davon!“

WEITERE INFORMATIONEN

Schlemmen

  • Boardwalk Bistro on the Beach: So schmeckt’s Noosa-Style – Tintenfisch, Barramundi, Garnelen und topfrischer Fang des Tages direkt am Strand (Hauptgerichte ab AU$ 30/25 €; www.boardwalkbistro.com.au

Schlafen

  • Netanya Noosa & Verano Resort

An der schicken Hastings Street liegt das Strandhotel Netanya Noosa (Zimmer ab AU$ 350 / 285 €; netanyanoosa.com). Preiswertes ist es, etwas landeinwärts zu wohnen, zum Beispiel im Verano Resort in der Nähe des Noosa River und Lake Weyba. Die Anlage biete stilvolle, großzügig geschnittene Ferienwohnungen mit Balkon (für Selbstversorger ab AU$ 150/123 €; www.verano-noosaville.com).

Queensland, Fraser Island: die "Autobahn" der Insel - der East Beach. Foto: Hilke Maunder
Fraser Island: die “Autobahn” der Insel – der East Beach. Foto: Hilke Maunder

Fraser Island: Wilde Urnatur

Tourkilometer: 202 km

Auf dem Bruce Highway geht es im Hinterland gen Norden bis River Heads, wo die Fähre in einer Stunde nach Fraser Island übersetzt.

Zwei Fischer stehen knöcheltief in der tosenden Brandung. Beiderseits von ihnen zieht sich der goldene Strand als gerade Linie fast bis an den Horizont. Wenig weiter streunt ein Dingo, Australiens honigfarbener Wildhund – seine schlanke Gestalt spiegelt sich im nassen Sand unter seinen Pfoten. In der Ferne wiegen sich die Wipfel eines riesigen tropischen Regenwaldes in der Brise. Wildnis, malerisch ruhig. K’ghari, Paradies, nannten die Butschulla-Aborigines ihre Insel.

Doch der Schein trügt. In den Fluten, die die Füße der Fische umspülen, tummeln sich bis zu sieben Meter lange Tigerhaie, die alles fressen, was ihnen vors Maul kommen, Fische bis zum Flutsaum jagen und sich dabei, wild schnappend, auf den Strand werfen. Die ätherischen Öle der Eukalyptusbäume lassen bei richtigen Bedingungen den Regenwald wie Zunder brennen. Und bei den Dingos, die gegenüber Menschen im Grunde scheu sind wurde inzwischen Fälle bekannt, in denen Touristen angegriffen oder gar getötet wurden.

Fraser Island ist kein sanftes tropisches Paradies, sondern Wildnis pur, traumhaft schön wie todgefährlich, Rücksicht und Respekt gebietend. „Hinterlasst nichts außer euren Fußspuren“, schärfen daher Führer und Fremdenverkehrsämter den wachsenden Besucherströmen zu, um das fragile Ökosystem zu erhalten. Von abgestorbenen Baumstümpfen jagt der Glattspitzendrongo nach Insekten, hoch am Himmel kreist der Seeadler mit zwei Meter breiten Flügeln und leuchtend weißem Bauch.

Die Wellen verbergen Wale, Delfine und Meeresschildkröten; die Weststrände bedecken Armeen von blaurückigen Soldatenkrebsen, die mit in Panik fließen, wenn sich ihnen ein menschlicher Fuß nähert. In den Dämmerungsstunden kommen Wallabies, Ameisenigel (Echidnas), Opossums und handtellergroße Kurzkopfgleitbeutler hervor. Es gibt auch Tiere, die weniger zum Knuddeln einladen.

„Auf Fraser Island leben sechs der zehn tödlichsten Schlangen der Welt“, erzählt der einheimische Fotograf Peter Meyer, und ein Hauch von Stolz schwingt mit, der den Australier eigen ist, wenn sie über Dinge sprechen, die einen töten können. „Ganz zu schweigen von den Spinnen – die Fraser Island-Tunnelnetzspinne ist die giftigste Spinne der Welt. Aber es ist unwahrscheinlich, das sie dich angreifen, solange du sie nicht störst, und es passiert sehr selten, dass Leute gebissen werden.“

Er kichert. „Die Tiere, die ich am meisten fürchten, sind Ameisen”, sagt er. „Wir haben hier bis zu drei Zentimeter lange Bulldoggenameisen, die bei Gefahr ihren Giftstachel am Hinterleib in die Haut bohren. Das tut ungemein weh – und kann starke allergische Reaktionen hervorrufen.“

Peter lebt seit 17 Jahren auf Fraser Island, und seine gebräunte Haut erzählt von den Jahren, die er damit verbracht hat, Fotos der Wälder, der Wanderdünen, der eisblauen Binnenseen und der Mangroven zu schießen. Und doch ist Peter weit davon entfernt, alle Geheimnisse der Insel zu kennen. „Fraser gehört zu den wenigen Plätze dieser Welt, wo man sich nur eine Minute lang vom Pfad entfernen muss und an einer so einsamen Stelle steht, von der man sicher sein kann, dass kein Mensch jemals Fuß dorthin gesetzt hat.“

Auf einer kurvenreichen, ausgefahrenen Spur aus getrocknetem Schlamm steuert er seinen Geländewagen durch den Busch, parkt und klettert zu Fuß zu seinem Lieblingsplatz auf der Insel empor – einer breiten Düne aus Sand, punktiert mit den abstrakten Skeletten von Bäumen, umgeben vor Regenwald und Ausblicken auf die Korallensee.

„Ich habe hier oben noch nie jemanden gesehen“, sagt er, „und nie andere Fußstapfen erblickt als die meinigen. Das gibt mir ein ungeheures Gefühl von Freiheit, und genau dies versuche ich, in meinen Fotos einzufangen – auch, wenn sie nicht wirklich die Gefühle von hier oben aufs Bild bannen können.“ Nach einer kurzen Pause dreht er sich um und marschiert zurück, die Düne hinab, scheinbar ganz zu Hause in dieser wilden Landschaft – und doch sorgsam darauf achtend, wohin er seine Füße setzt.

WEITERE INFORMATIONEN

Schlemmen und schlafen

Kingfisher Bay Resort

Das Angebot von Unterkünften reicht von einfach eingerichteten Zimmern mit Balkonen aus einheimischen Hölzern und Ausblicken auf die Wallum Wetlands hin zu Designerhäusern mit Veranda und Grill. Das stillvolle Seabelle Restaurant bietet eine saisonal wechselnde Küche, die vom indigenen Butchulla-Stamm inspiriert wurde; auf der Karte stehen u. a. Krokodil und Emu-Steaks (Zimmer ab AU$ 188 / 154 €; Hauptgerichte ab AU$ 30 / 25 €; www.kingfisherbay.com).

Queendsland, Long Island in den Whitsundays. Foto: Hilke Maunder
Long Island in den Whitsundays. Foto: Hilke Maunder

Whitsunday Inseln: Strandperlen

Tourkilometer: 1.093 km

Nehmen Sie von Fraser Island die Fähre zurück zum Festland und fahren Sie in einem Elf-Stunden-Marathon die Küste hinauf nach Airlie Beach, dem Sprungbrett zu den Whitsunday Islands. Die Alternative: Fahren Sie in vier Stunden zurück nach Brisbane und fliegen Sie zum Whitsunday Coast Airport in Prosperpine.

Mal leuchtet das Meer türkis, flirtet mit weißen Traumstränden, farbenprächtigen Korallen oder dunklem Fels, dann ist es tiefblau, unergründlich und tief. Palmen wiegen sich in der Brise, alte Schoner und schnelle Jachten kreuzen zwischen uralten Bergen, von denen nur die Spitzen aus der Korallensee ragen: Pfingstinseln, „Whitsunday Islands“, nannte Captain Cook den Archipel aus 74 Inseln im Herzen des Great Barrier Reef, der er 1770 entdeckte.

Der Pilot David Macfarlane senkt sanft einen Flügel seines zwölfsitzigen Wasserflugzeugs und schwingt es um den nördlichsten Punkt von Whitsunday Island. „Hier kommt er jetzt“, sagt er durch das Knistern des Bordlautsprechers. Die sanften grünen Hügel der Insel bilden plötzlich eine Schneise und enthüllen die breite Mündung eines Gezeitenflusses, der den strahlend weißen Strand mit der See verwirbelt, die von türkis über himmelblau bis zu tiefster Jade changiert, und in weiten Mäandern in der Ferne entschwindet.

Mehrmals schwebt der Flieger am Hill Inlet vorbei, damit alle Passagiere das Naturschauspiel genießen können, sinkt dann hinab und hüpft wie ein Stein über die Oberfläche des Wassers, ehe er in der sanft geschwungenen Bucht hält, die ein dichter Vorhang aus hellgrünem Spinifex und Casuarina-Bäumen säumt. In der Ferne spielt ausgelassen eine Kindergruppe Strand-Kricket. Andere stürzen sich in die Wellen oder schnorcheln im erstaunlich klaren Wasser.

Dies ist Whitehaven Beach, einer der schönsten Strände der Welt. Sein Geheimnis liegt im Sand. Er ist strahlend weiß – fast blendend weiß an einem sonnigen Tag wie heute – und besteht zu 98 Prozent aus Silikat, das so fein wie Talkumpuder ist und so stark reflektiert, dass selbst bei mörderisch heißem Sonnenschein der Strand noch angenehm kühl ist. Einige Ausflügler reiben ihre Füße im Sand.

„Er schält die Haut wie bei einer Pediküre“, sagt eine Dame, die leicht verträumt klingt unter ihrem enormen Sonnenhut im Sombrero-Stil. „Und ich habe damit auch gerade meinen Schmuck gereinigt.“ Die Reinheit des Sandes hat unter den Einheimischen für einige Verschwörungstheorien gesorgt.

Der Volksmund behauptet, dass Mitglieder der US-Regierung in den 1970-er Jahren im Schutze der Nacht aufgetaucht seien und Säcke voll des Sandes entwendet hätten, um damit die High-Tech-Glaslinsen für das Hubble-Teleskop der Nasa zu fertigen.

„Die einzige Möglichkeit, an diesen Strand zu kommen, ist ein Tagesausflug mit einem Schiff oder Flugzeug,“ sagt David, der sich auf einen der beiden großen Schwimmer gesetzt hat. „Dadurch gibt es nie sehr viele Leute hier, und gelegentlich haben Sie sogar den ganzen Strand für sich.” Bewundernd blickt er das Silikatband entlang. „Whitehaven Beach ist unglaublich schön. Einfach von Natur aus. Und nicht, weil daran mit Photoshop gearbeitet wurde.“ Träumerisch ergänzt er zum Abschied: „Ich werde dieses Anblicks nie müde.“

WEITERE INFORMATIONEN

Schlemmen

Was gab es einst für die Mannschaft an Bord? Richtig: Fisch und Rum! Und genau darauf hat sich Fish D’Vine an der Hauptstraße von Airlie Beach spezialisiert. Die Fischkarte bestimmt der Fang des Tages, beim Drink stehen 280 Rumsorten zur Wahl – pur oder kreativ gemixt. Legendär sind der Mojito, nach hauseigenem Spezialrezept gerührt, und die knusprigen Fish & Chips, bei denen der topfrische Fisch gegrillt oder im Bierteig serviert wird (Hauptgerichte ab AU$ 17.90 / 14,80 €, Cocktails ab AU$ 15 / 12 €; www.fishdvine.com.au).

Schlafen

Coral Sea Resort

Den Sonnenuntergang von einem Hotelbalkon zu erleben, ist bereits ein Genuss. Hier jedoch müssen Sie entscheiden, ob Sie das Spektakel lieber in der eigenen Hängematte oder vom Whirlpool auf dem Deck sehen möchten. Das Hotel liegt an der Spitze der westlichen Halbinsel von Airlie Beach und überblickt von dort zu beiden Seiten schaukelnde weiße Boote und türkisfarbene Buchten. Im Innern setzt sich das nautische Ambiente mit poliertem Holz und Schiffsdrucken auf den Wänden fort (ab AU$ 245 / 200 €; www.coralsearesort.com).

Queensland, Port Douglas: Blick über das Dickson Inlet. Foto: Hilke Maunder
Port Douglas: Blick über das Dickson Inlet. Foto: Hilke Maunder

Port Douglas: Paradies für Taucher und Schnorchler

Tourkilometer: 1.674 km

Schippern Sie mit der Fähre in einer Stunde von Shute Harbour bei Airlie Beach nach Hamilton Island, und fliegen Sie nach Cairns. Von dort geht’s mit dem Leihwagen eine Stunde lang eine traumhaften Tropenküste weiter gen Norden nach Port Douglas.

Im schwappenden, spritzenden Wasser tauchen sechs Köpfe zusammen auf, jeder von ihnen mit Schnorchel und Maske geschmückt. „Hast Du das auch gesehen?“, fragt einer. „Es war toll! Schau doch auch noch mal, da, ganz unten!“ Dann tauchen sie wieder ab, um einen Blick auf die reiche, farbige Welt der Korallen und Meerestiere zu werfen, die sich nur wenige Meter unter ihnen so weit erstreckt, wie das Auge sehen kann.

Doch diese faszinierende Unterwasserwelt zeigt nur einen winzigen Ausschnitt des mächtigen Great Barrier Reef, das 348.000 Quadratkilometer entlang der Küste von Queensland bedeckt – und damit eine Fläche fast so groß wie Deutschland. Mal 15, mal 150 Kilometer vom Festland entfernt, ist das „Große Barriereriff“ das artenreichste marine Ökosystem der Welt, mit Tausenden Arten von Fischen, Meeresschildkröten, Haien, Walen und mehr als 400 verschiedenen Korallen.

Zu sehen sind heute Hirschhornkorallen mit ihren harten, spitzen „Geweihen“, die dick und knorrig abstehen, die großen Steinkugeln der Hirnkorallen, die ein feines Labyrinth aus „Gehirnwindungen“ überzieht, und „Elefantenohren“, bis zu einen Meter große, purpurfarbene Blattkorallen.

Dann taucht ein orange-schwarz-weiß gestreifter Clownfisch auf, den Pixar und Disney mit ihrem Animationsfilm „Findet Nemo“ weltberühmt gemacht, und kuschelt dort, wo sich sonst kaum ein Fisch hintraut: zwischen den giftig grünen Tentakeln einer Seeanemone. Aufgeregt zeigen die Schnorchler auf den Schönen und das Biest. Doch die Anemonenfische, wie sie auch genannt werden, schützt eine spezielle Schleimschicht vor den gefährlichen Nesselzellen ihres Wirtes. „

Sie wollen immer Nemo sehen“, lacht John Scocese, ein in Chicago geborener Meeresbiologe an Bord des Wavedancer-Katamarans, der ganz in der Nähe auf dem Wasser schaukelt. Das Boot ist bei den Low Isles vertäut, zwei kleinen, flachen Koralleninseln 15 km nordöstlich von Port Douglas, die sich gemeinsam ein Riff teilen. Auf der kleineren Insel reckt sich seit 1878 keck die rote Spitze eines Leuchtturms in den blank geputzten blauen Himmel, auf der größeren sind heute Tausende Seevögel die einzigen Bewohner.

1828 jedoch hatte von hier aus eine Gruppe britischer Wissenschaftler die weltweit ersten Untersuchungen eines Korallenriffs begonnen. Niemand zuvor hatte sich vorher für die Welt unter Wasser interessiert. „Sie entdeckten, wie dieses Ökosystem funktioniert, und hinterließen uns wichtiges Wissen, das wir noch heute nutzen.

Doch das Riff ist so vielfältig und komplex, dass wir bis heute noch nicht alles darüber wissen“, erzählt John, und zeigt mit seinem ausgestreckten Arms auf ein Mosaik von 2.900 Riffs, das sich gen Oste bis zum Ende der Kontinentalplatte erstreckt. „Es ist eine unglaublich vielfältige Welt. Jeden Tag, den ich dort verbringe, finde ich eine Pflanze oder ein Tier, das ich zuvor noch nicht gesehen habe. Und wenn dies nicht passiert, bin ich richtig erstaunt.“

Der Inseltag geht langsam zu Ende. Als das Beiboot die letzten Ausflügler einsammelt, taucht eine grüne Meeresschildkröte nur wenige Meter vor der Reling des Katamarans auf. Sie schwebt, betrachtet mit ihren großen Augen interessiert die Abläufe an Bord, und entschwindet dann genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht war, zurück zur Wunderwelt unter den Wellen.

WEITERE INFORMATIONEN

  • Quicksilvers Wavedancer besucht täglich die Low Isles (AU$ 155 / 127 €; www.quicksilver-cruises.com). Tipp: Fragen Sie bei der Buchung, wie die Sicht im Wasser ist – bei den Low Isles kann sie bei je nach Wetterlage von durchschnittlich acht Metern (Outer Riff) auf nur zwei bis drei Meter sinken.
  • Die Alternative: ein Tagesausflug zu einem Schwimmponton im Außenriff (AU$ 212 / 173 €; www.quicksilver-cruises.com) oder Törns zu anderen Riffabschnitten – sehr gute Bedingungen herrschen meist am Agincourt Reef (AU$ 210 / 172 €, www.poseidon-cruises.com.au).

Schlemmen

  • Bei Einheimischen beliebt ist Salsa Bar & Grill am ANZAC Park, wo gehobene Tropenküche täglich auf der Karte steht (Hauptgerichte ab AU$ 32 / 26 €; www.salsaportdouglas.com.au).

Schlafen

Peninsula Boutique Hotel

Das Apartment-Hotel liegt in einem tropischen Garten hinter dem Strand, das Meer blinkt silbrig durch die Bäume. Die Zimmer sind modern in frischen Farben eingerichtet; in den Spa-Suiten die Whirlpools groß genug für ein Bad zu zweit. Die Alternative: der Pool im schattigen Innenhof (Zimmer ab AU$ 315 / 258 €, drei Nächte Mindestaufenthalt, Adults-Only Hotel, daher Kinder erst ab 16 Jahre; www.peninsulahotel.com.au).

Queensland: Halbwild grasen die Rinder der "stations" im Outback. Foto: Hilke Maunder
Halbwild grasen die Rinder der “stations” im Outback. Foto: Hilke Maunder

Mount Mulligan: Farmleben im Outback

Tourkilometer: 1.850

Von Port Douglas fahren Sie zwei Stunden gen Südwesten zum kleinen Städtchen Dimbulah in den Atherton Tablelands, von dort 48 Kilometer über eine holprig rote Piste zum Mount Mulligan.

„Schneidet ihm den Weg ab! Treibt das Leittier wieder zurück!“ Energisch erschallt dieser Ruf hinter einer staubigen Wolke von Rinderkörpern, die vorwärtsdrängen. Blitzschnell läuft der schwarzweiße Kurzhaar-Collie zu dem Tier, der aus der Herde ausgebrochen ist.

Es ist „Muster Day“ auf der Viehfarm Mount Mullligan Station, und ein halbes Dutzend Stockmen, australische Cowboys, treibt eine Rinderherde hinunter zu den Weiden. Ihnen helfen drei Hütehunde, die mit absolutem Gehorsam in hohem Tempo ihre Aufgaben erledigen, ihre Füße fliegen geradezu über den Boden. Der „Boss“, der die Befehle gibt, ist Gordon Pringle, ein peitscheschwingender Mann mit einem tiefkrempigen Akubra-Hut, der schon als Kind die Fähigkeiten eines Stockman, mit Tourismus Millionen machte und Oprah Winfrey für einen Dreh ins Outback holte.

2008 kaufte er die 28.000 Hektar große Viehfarm und öffnete sie für Besucher und Backpacker, die mit einem „Work & Travel“-Visum beim Zusammentreiben der Herde mit Hunden, Pferden und Hubschraubern nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken können.

Einige der Bullen sind „cleanskins“ – wilde, eigensinnige Rinder, im Busch geboren. Fühlen sie sich bedrängt, senken sie ihre Hörner und greifen an. Auch die Pferde sind keine domestizierten Gäule, sondern wurden aus „brumbies“, den verwilderten Rössern der frühen Kolonisten, oder heimischer Wildpferden gezüchtet, die durch die umliegenden Hügel ziehen.

Das staubige Weideland erstreckt sich in nahezu unberührtem Buschland im Schatten des „Uluru von Queensland“: Mount Mulligan. Der riesige Tafelberg aus Sandstein und Konglomerat ist zehn Mal so groß wie das weltberühmte Wahrzeichen im Red Centre. Mal 200, dann wieder 400 Meter hoch, ragt er aus der Ebene auf und säumt 18 km lang den Horizont.

Für die örtlichen Kuku Djungan-Aborigines gehört Ngarrabullgan, wie sie ihn nennen, als Geburtsort der Regenbogenschlange zu den heiligsten Stätten Australiens. Seit 37.000 Jahren leben sie auf seinem Plateau, wo ein Billabong das ganze Jahr hindurch Wasser spendet. Und wie Uluru wechselt auch Mount Mulligan im Licht der untergehenden Sonne seine Farbe vom flammenden Orange zu sanftem Purpur.

Jetzt kommen die Stockmen zurück, eine riesige Staubwolke im Gefolge, und eine Rinderschulter wird auf dem offenen Feuer gegrillt. Gordon setzt sich auf einen breiten Stamm einer Ironbark, einer Eukalyptusart mit sehr schwerem, festem Holz, und streckt sich nach dem langen Tag im Sattel. „Es ist kein leichtes Leben“, räumt er ein.

„Jeden Tag geht es um Leben oder Tod. In einem Augenblick galoppierst du durch den Bush, jagst einen wilden Bullen und bindest ihn zusammen, wie es schon deine Vorfahren taten, und im nächsten Moment sitzt Du an einem Billabong in einem Frieden und einer Stille, den man sich nicht vorstellen kann.“ Er deutet hinter sich, wo sich der Berg zwischen rosa Lotusblüten im langsam dahin fließenden Hodgkinson River spiegelt und zuckt leicht die Schultern. „So ist eben unser Leben.“

WEITERE INFORMATIONEN

  • Auf Mount Mulligan Station werden die Rinder von Juli bis September zusammengetrieben. Wer nicht nur zuschauen möchte, ist auf einem Quad oder hoch zu Ross mittendrin dabei (ab AU$ / €). Aktivitäten, die das ganze Jahr hindurch angeboten werden, sind Buschwanderungen, angeln (kostenlos), reiten, Quad fahren und „fossicking“ – 1876 war im Fluss Gold entdeckt worden, und bis heute gilt auf Mulligan Station das Motto „Finders Keepers“ – wer Gold findet, darf es behalten (ab AU$ 20 / 16,40 €; www.mtmulligan.com).

Im Outback essen und schlafen

Mount Mulligan campsite

Lust auf eine authentisch Outbacknacht? Dann schlagen Sie im Bush ihr Zelt auf – oder schlafen Sie in der Hütte der Stockmen am Hodgkinson River. Luxuriöser ist das Outback Overnight -Pauschalpaket mit Nächten in Safari-Zelten und Dinner am Lagerfeuer (Outback Overnight Package, AU$ 985 / 807 €, fünftägiger Mt. Mulligan Cattle Drive AU$ 3.800 / 2.867 €, www.mtmulligan.com).

Nachgereist

In Queensland haben Sie die Qual der Wahl: Riff oder Regenwald, Outback oder Insel? Sie können aber auch das urbane Leben von Brisbane genießen und auf den Spuren der Ureinwohner so manches Abenteuer erleben.

DAS WICHTIGSTE

Hinkommen: Singapore Airlines fliegt im Codeshare mit Lufthansa von Frankfurt, Wien und Zürich via Singapur oder Bangkok in rund 23 Stunden nach Brisbane; Qantas erreicht von Frankfurt aus via Singapur und Sydney nach 26 Stunden die Hauptstadt des Sunshine State, Emirates jettet von Hamburg via Dubai und Singapur in 25 Stunden nach Brisbane. „BNE“ wird von Deutschland aus auch von Cathay Pacific, Etihad Airways, Malaysian Airlines und Air Berlin angeflogen.

Im Land unterwegs: Queensland ist größer Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien zusammen – bei großen Distanzen empfiehlt sich statt Leihwagen der Flieger; beliebt sind auch die Fernbusse von Greyhound (www.greyhound.com.au) und des deutlich günstigeren, aber ebenso guten Premier Motor Service (www.premierms.com.au).

Blick auf Brisbane von den South Bank Parklands. Foto: Hilke Maunder
Blick auf Brisbane von den South Bank Parklands. Foto: Hilke Maunder

3 x Brisbane

Budget

Ansehen

Plastik und Papier, Foto und Film, Textil und Metall: Die Queensland Gallery of Modern Art zeigt aktuelle Kunst aus Australien, die aufregend anders ist (Eintritt frei; www.qagoma.qld.gov.au).

Schlafen

Zwei irische Schwestern haben vor 120 Jahren das älteste B&B von Brisbane gegründet: Annie’s Shandon Inn – heute die charmanteste Bleibe der City voll nostalgischem Flair (ab AU$ 75 / 61 €, www.anniesbrisbane.com).

Essen

Köstliche vegetarische Currys gibt es in den drei Filialen von Govindas (rechts; All-you-can-eat-and-drink-Mittagsbüffet AU$ 12.90 / 10,50 €; http://brisbanegovindas.com.au).

Trinken

Die Oase für einen Sundowner mit Ausblick: der Balkon der Alto Bar im einstigen Kraftwerk von New Farm am Brisbane River (Wein pro Glas ab AU$ 6 / 4,90 €; www.baralto.com.au).

Erschwinglich

Ansehen

Eric Clapton, Lady Gaga, Pink und der Papst haben Australiens meistgeliebtes Beuteltier hier geknuddelt: den Koala – aber auch Kängurus, Dingos, Wombats und Schnabeltiere lassen sich im Lone Pine Koala Sanctuary (oben) hautnah erleben (ab AU$ 33 / 27 €; www.koala.net).

Schlafen

Im Herzen des Ausgehviertels Fortitude Valley lockt das Limes Hotel mit clever eingerichteten Zimmern, Dachterrassenkino, Hängematte und hauseigener Cocktail-Bar (ab AU$ 229 / 188 €; www.limeshotel.com.au).

Essen

Im Osten von Brisbane serviert das Spoon Deli Cafe im stylischen Ambiente ab sechs Uhr früh ein „big brekkie“, ab halb zwölf Burger und Barramundi, Spaghetti, Suppen und Salate sowie frisch gepresste Säfte und opulent belegte Panini zum Lunch (morgens ab 6,90 AU$ / 5,70 €, mittags ab 18 AU$ / 14,75 €; www.spooneastbrisbane.com.au).

Trinken

400 Top-Weine aus aller Welt stehen auf der Karte der trendigen wie teuren Cru Bar + Cellar, die ihren eindrucksvollen Weinkeller für Events öffnet (0,1 l Champagner ab AU$ 20 / 16 €; www.crubar.com).

Luxus

Ansehen

Adrenalinkick mit Aussicht: Hinauf auf den 80 Meter hohen Bogen der Story Bridge geht’s zu Fuß über viele Stufen, hinunter beim Abseiling am Stahlstrang (ab AU$ 89 / 73 €; www.storybridgeadventureclimb.com.au).

Schlafen

Kleine Zimmer, großer Service: Das Spicers Balfour Hotel hat neun ruhige, kuschelig-edle Zimmer, eine Dachterrasse mit Bar, ein Gourmetrestaurant mit Bioküche und Mitarbeiter, die ausgesprochen freundlich und aufmerksam sind (ab AU$ 249 / 204 €; www.spicersgroup.com.au).

Essen

Für seine Steaks hat das Cha Cha Char unzählige Auszeichnungen eingeheimst, aber auch die Fisch-, Kalbs- und Entengerichte sind preisverdächtig (Steaks ab AU$ 38 / 32 €; www.chachachar.com.au).

Trinken

Kunstvolle Cocktails (rechts) schüttelt Lucie George im Emporium Hotel aus dem Handgelenk – die Britin ist Australiens Mixkönigin, das Luxushotel mehrfach als bestes von Queensland ausgezeichnet (ab AU$ 10 / 8,20 €; www.emporiumhotel.com.au).

Queensland, Brian Walker beim Fischfang in der Cooya Bay. Foto: Hilke Maunder
Brian Walker beim Fischfang in der Cooya Bay. Foto: Hilke Maunder

Das reiche indigene Erbe

Jede Reise nach Australien wäre nicht komplett, ohne einmal die einzigartige Kultur der Ureinwohner erlebt zu haben. Queensland ist die Heimat von gut einem Dutzend Aborigines-Stämme mit eigenen Sprachen und Bräuchen, die seit Tausenden von Jahren tradiert werden.

Weniger als 20 Autominuten von Port Douglas entfernt lockt die Mossmann Gorge, eine tiefegrüne Schlucht am Rande des UNESCO-Weltnaturerbe Daintree Rainforest. Im 2012 neu eröffneten Besucherzentrum geben die Kuku Yalanji mit Ausstellungen, einer Kunstgalerie und Ngadiku Dreamtime Walks Einblicke in ihre Kultur und ihren Lebensraum, den ältesten Regenwald der Welt.

Sie erzählen von ihren Ahnen und Legenden, zeigen, wie man Buschseife und Malfarben aus der Natur herstellt und erklären ihre faszinierende Höhlenmalerei. Vor dem Bushwalk, der mit einem erfrischen Bad im Naturpool endet, steht die rituelle „Rauchzeremonie“, die den Körper reinigen und den Geist vor allem Bösen beschützen soll (Dreamtime walk, AU$65 / 54 €; www.mossmangorge.com.au).

Fünf Kilometer weiter Richtung Küste zeigen die Walker-Brüder am Cooya-Beach, wie sie mit Speeren im seichten Gewässern Stachelrochen und Schlammkrabben jagen und zwischen den Wurzeln der Mangroven mit den Füßen Muscheln finden. Sind die Eimer gefüllt, kocht Mama Walker ein köstliches Mittagsmahl aus den Meeresfrüchten (AU$ 75 / 62 €).

Ganz luxuriös lässt sich die indigene Kultur in der Daintree Eco Lodge & Spa erleben, die eng mit örtlichen Aborigines zusammenarbeitet und in der hauseigenen Galerie ihre Kunst zeigt. Gewohnt wird in Bayans, 15 Hütten, mitten im Regenwald; gekocht wird mit Kräutern und Früchten aus dem Regenwald – im Spa sorgen einheimische Pflanzen für Entspannung (ab AU$ 330 / 270 €, zwei Nächte Mindestaufenthalt; www.daintree-ecolodge.com.au).

Dieser Beitrag ist im Februar 2013 im Lonely Planet Traveller erschienen.

Noch mehr Queensland

Mein Australien zum Lesen und Hören

Einen ganzen Kontinent in ein Buch zu packen, war ein Kraftakt. Heraus kam ein Schwergewicht: mein Baedeker Australien*. Viele Seiten Hintergrund zu Geschichte, Alltag, Natur und Kultur,  typische Gerichte und Reisehinweise machen euch fit für das Land. Sieben Touren führen euch ins Land der Kängurus und Koalas, hin zu roten Felsen, Trendmetropolen und Koralleninseln. Alle Sehenswürdigkeiten gibt es von A-Z.

Infografiken stellen euch Beuteltiere, Wüsten, und Wellen vor. 3D- Darstellungen geben Einblick in die Sydney Harbour Brigde und Great Barrier Reef. Auch der längsten Golfplatz der Welt fehlt nicht als Tipp. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Baedeker smart Australien

Kompakt und doch ausführlich, konkrete Tipps und Tagespläne, aber auch Atmo, Hintergrund und Infos, die nur im Baedeker smart zu finden sind: mein Baedeker smart Australien*, den ich mit vier weiteren Autoren verfasste, ist so handlich, dass er in jedes Gepäck passt.

Für jeden Bundesstaat findet ihr einen Reisevorschlag. Restaurant- und Hoteltipps, Must-See-Sehenswertes und Geheimtipps ergänzen jedes Kapitel. Richtig eingestimmt auf den Aussie Lifestyle werden ihr mit dem Magazin, der als Auftakt zum Band euch die vielen Facetten des fünften Kontinents vorstellt. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Baedeker Australien OstenDamit der Urlaub nicht zum Wettlauf gegen die Zeit wird, nehmt meinen Baedeker Australien Osten*. Reist entlang der Pazifikküste mit weißen Sandstränden und zerklüfteten Steilküsten zu den schönsten Nationalparks. Entdeckt das  einsame Outback auf dem Weg zum Uluru (Ayers Rock), Gold, besucht die beiden ewigen Konkurrenten Sydney und Melbourne und taucht auf den Goldfields in die Geschichte ein.

Orte, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet, beschreibe ich im Kapitel Sehenswürdigkeiten von A -Z . Infografiken und 3D-Darstellungen geben lebendigen Einblicke; die magazinigen Introseiten wecken die Vorfreude. Und dann heißt es bald: G’d day in Australien Osten! Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

DMBA Australien OstenWie oft habe ich ihn schon bereist, den Osten Australiens? Auch meine Pässe helfen nicht weiter, so häufig wurden australische Einreise- und Ausreisestempel überstempelt. Monate in Queensland, mit und ohne Tochter, Arbeiten in New South Wales, Wandern in den Snowy Mountains, Weine lesen im ACT. Auf Busse warten, Wagen aus dem Schlamm ziehen, Offroad durch das Outback.

Längst habe ich eigene Songlines geschrieben, Orte und Landschaften durch Erinnerungen und Erlebnisse geprägt. Drei Bundesstaaten stellt mein Bildatlas Australien Osten* vor – und macht einen großen Sprung ins Outback des Red Centre. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Australien Westaustralien 50 Highlights abseitsAuf unbekannten Wegen bin ich immer wieder gerne in Australien unterwegs, und in letzter Zeit besonders in Westaustralien. Dort habe ich vor Ort zwei Jahre lang Ziele off the beaten track recherchiert: 50 einzigartige Highlights für alle, die den größten australischen Bundesstaat abseits des Mainstreams entdecken möchten.

Entdeckt Westaustralien mit eigenen Augen. Lasst euch überraschen, in Ecken entführen, die in keinem Reiseführer stehen, von meinen Tipps, Infos und Impressionen inspirieren.Viel Spaß beim Walkabout! Wer mag, kann den Band hier direkt bestellen.

Kunth: die schönsten Reiseziele Australien / NeuseelandModerne Metropolen wie Sydney und Melbourne, Wildnis und Weite wie das legendäre Outback, Naturwunder wie Uluru und Great Barrier Reef, das größte lebende Korallenriff der Erde: Die Vielfalt der faszinierenden Reisemöglichkeiten zeigt mein Bildlexikon Die schönsten Reiseziele Australien / Neuseeland / Ozeanien* aus dem Kunth-Verlag.

In geografischer Reihenfolge stellt es ausführlich die wichtigsten Reisegebiete vor. Mehr als 1.000 Farbfotos und doppelseitigen Panoramen präsentieren die Höhepunkte des fünften Kontinents. Stadtportraits mit Cityplänen, Nationalpark-Karten, ein 40-seitiger Atlas und  Internetadressen geben dem Leser zusätzliche Orientierung und helfen bei der Vorbereitung und Planung der Urlaubsreise. Wer mag, kann den Band hier * direkt bestellen.

Unterwegs in Australien„Unterwegs in“ nennt der Kunth-Verlag seine Reihe, deren Werke Bildband, Reiseführer und Atlas vereinen. Australien ist mein Werk. Es eine opulente Reiseenzyklopädie, die umfassende Orientierung und kompaktes Wissen bietet.

Der bilderreiche und informative Hauptteil ist nach Regionen bzw. nach Reiserouten gegliedert und beschreibt die schönsten Plätze, die ihr gesehen haben müsst. Von mir stammt der Band Unterwegs in Australien*. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

 

Im Hamburger Silberfuchs-Verlag erschien meine klingende Zeitreise durch die Kulturgeschichte Australiens. Beim Zuhören folgt ihr den Legenden der Ureinwohner und den Spuren der weißen Siedler. Ihr entdeckt unter den Felsen von Kakadu eine Freiluftgalerie der Vorzeit, erlebt in Port Arthur als Strafgefangene die Hölle auf Erden, grabt in Victoria nach Gold und begegnet in den australischen Alpen dem Wegelagerer und Volkshelden Ned Kelly.

Andreas Fröhlich  von den Drei ??? erzählt die Kulturgeschichte Australiens spannend wie einen Krimi. 2010 wurde er als  „Bester Interpret“ mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Wer mag, kann die Australien hören hier* direkt bestellen.

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