2001LitauenSiebter Himmel

Kurische Nehrung: Wunderwelt der Dünen

„Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut als Spanien und Italien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.“ (Alexander von Humboldt).

Der Legende nach ist die Riesin Neringa für das Naturwunder verantwortlich. Sie lebte am Meer und glättete die stürmischen Wogen, um die Fischer zu schützen. Aber immer waren die Wellen stärker. So baute sie einen langen Damm – die Kurische Nehrung.

Die Geologie erklärt es weniger poetisch: Sandanspülungen ließen vor rund 7000 Jahren den 97 Kilometer langen Nehrungsstreifen entstehen, den sich heute Litauen und Russland teilen. Der stete Wind aus Nordwest nahm zur Seeseite den Sand auf und türmte ihn im Hinterland am Haff zu hohen Dünen. Mal trennen vier Kilometer, dann nur 400 Meter Haff und Meer.

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