Queensland: der unbekannte Süden

Von diesen Küsten träumt ein Kontinent: Mit der Sunshine Coast im Norden und der Gold Coast im Süden erstreckt sich rund um Queenslands Hauptstadt Brisbane ein Ferienparadies, das weitaus mehr Facetten besitzt als bisher bekannt: ein Hinterland voller Highlights – das Grün hinter dem Gold.

Wer sich aufmacht, den unbekannten Süden Queensland zu erleben, sollte gleich bei Brisbane beginnen und ein, zwei Tage für die lebensfrohe Metropole am Brisbane River einplanen – von den Bewohnern liebevoll „Brissie“ genannt. Australiens drittgrößte Stadt verwöhnt mit 300 Sonnentagen und einem lockeren Lebensstil: summer in the city – das ganze Jahr hindurch.

Mitten in der Stadt baden Brisbanites und Besucher in kostenlosen kunterbunten Wasserlandschaften und sonnen sich am Beach des Brisbane River. Er gehört ebenso zu den South Bank Parklands wie die zahlreichen Freiluftcafés und Restaurants, großen und kleinen Bühnen und der Markt, auf dem am Wochenende unzählige Stände lokales Kunsthandwerk anbieten.

Der Süden von Queensland: Strandvergnügen in der City: der urban beach der South Bank Parklands von Brisbane. Foto: Hilke Maunder
Strandvergnügen in der City: der urban beach der South Bank Parklands von Brisbane. Foto: Hilke Maunder

Wenige Schritte weiter ermöglicht der Gondwana Rainforest Sanctuary einen ersten Eindruck vom tropischen Regenwald. Am anderen Ufer des Brisbane River erstreckt sich auf 180.000 Quadratmetern der Botanische Garten von 1828, der älteste öffentliche Park von Queensland. Die grüne Lunge ist nur wenige Minuten von der Queens Street Mall mit ihren 200 Läden, Cafés, Restaurants und dem Einkaufsparadies Myer Centre entfernt.

Die Inseln von Brisbane

Über die größte geschützte Wasserstraße Australiens gleiten schnelle Fähren nach Moreton Island, knapp 40 Kilometer vor der Millionenstadt in kristallklaren Badewasser gelegen. Das Inselinnere bedecken ein Nationalpark mit den höchsten Sanddünen der Welt. 278 Meter erreichen sie beim Mount Tempest. Hinauf geht es schweißtreibend durch rutschenden Sand – hinab wird gerodelt.

Abends treffen sich die Gäste des legeren Tangalooma Wild Dolphin Resort an der Jetty. Bis zum Bauch stehen die Besucher im warmen Wasser des Südpazifik, einen Fisch in der Hand. Da kommt Bess. Die Delfinmutter, leicht zu erkennen an der eingerissenen Rückenflosse, erhält stets als erste ihr Futter. Damit sich die Meeressäuger nicht zu sehr an den Menschen gewöhnen, wird nur eine kleine Menge Fisch gefüttert – neun Zehntels ihres Nahrungsbedarfs müssen sich die Delfine selbst erjagen. Morgens begrüßen Kormorane und Pelikane die ersten Gäste am Strand.

Zurück gekommen sind auch die Wale – 6.2677 Buckelwale und ein riesiger Blauwal waren zwischen 1952 und 1962 in den Gewässern der Gegend gefangen und auf der Insel geschlachtet worden. Heute ist der Schutz der bedrohten Tiere oberstes Anliegen. Von Juni bis Anfang November zeigen die Buckelwale ihr eindrucksvolles Imponiergehabe.

Bis zu zwölf Meter lange 50-Tonner springen aus dem Wasser und lassen sich krachend wieder auf die Wasseroberfläche fallen. Dann ragt ihre mächtige Schwanzflosse aus den Fluten – ein Schauspiel, hautnah zu erleben beim Whale Watching. Das sportliche Couran Cove Resort auf der Nachbarinsel South Stradbroke Island gilt als führendes Öko-Resort Australiens. Die Lagune säumen luxuriöse Waterfront Cabins, im Busch verstecken sich rustikale Eco-Cabins.

Coral Coast: Die halbwilden Delfine von Monkey Mia an der Shark Bay. Foto: Hilke Maunder
Delfine! Foto: Hilke Maunder

Im Norden von Brisbane: die Sunshine Coast

Am Nordende der Moreton Bay beginnen die weißen Surfstrände der Sunshine Coast, die sich von Caloundra 60 Kilometer lang bis zur Rainbow Beach erstrecken, gelegentlich unterbrochen von vereinzelten Landzungen oder dem klaren Wasser einer Flussmündung. Küstengemeinden wie Mooloolaba und Coolum stehen für traditionellen australischen Strandurlaub: familiärer fun under the sun.

Landesweit legendär ist Noosa, das Nizza der Antipoden. Schick und gestylt sind Stadt und Strand. Ein Mekka für Menschen mit einem Faible für Designerkleidung, erlesene Kochkünste und Lustobjekte des Lifestyle ist Hastings Street, die Hauptstraße von Noosa Head.

Direkt am Strand bereiten surfende Köche kulinarische Kreationen mit Zutaten zu, die nur hier an der Ostküste zu finden sind: Moreton Bay Bugs, kleine Krebse, die mit frischen Limetten ihr volles Aroma entfalten, und Banana Prawns, Garnelen.

Besucher finden eine stilgerechte Bleibe in den 80 geräumigen Suiten des Sebel Resort Noosa direkt an der Hastings Street oder im Noosa Blue Resort, 63 luxuriösen Appartements mit Blick über die Laguna Bay, Noosa River und das Hinterland.

In den grünen, subtropischen Hügeln hinter der Küste, zwischen Ananas- und Zuckerrohrfarmen, liegen kleine ländliche Dörfer mit urige Kneipen wie dem Ettambogah Pub.

Im Süden: Zuckerrohranbau im Hinterland der Küste. Foto: Hilke Maunder
Zuckerrohranbau im Hinterland der Küste. Foto: Hilke Maunder

Malerisch ist auch das Bergdorf Montville mit seinen englischen Cottages, Schweizer Chalets und alten Queenslandern, den landestypischen Holzhäusern auf Stelzen. Noch höher hinauf geht es zu den Treetop Cabins, sechs zweistöckige Holzvillen auf Pfählen, versteckt in den Baumwipfeln des Regenwalds. Sie verbinden Luxus und Abgeschiedenheit mit exotischer Romantik – so öffnen sich beim Whirlpool Schiebetüren an beiden Seiten zum Regenwald.

Atemberaubend sind auch die Aussichten in Maleny, einem kleinen Ort am Rande der Blackall Ranges: Weit reicht der Blick über die Sunshine Coast hin zu den Glass House Mountains, einer Felsgruppe mit 13 Felssäulen. In der Traumzeit, so erzählen die Kabi-Aborigines, waren die Felsen eine Familie, die sich vor vielen Tausend Jahren zerstritt. Ihr steinernes Antlitz zeugt noch heute davon: Tibrogargan blickt weit hinauf auf das Meer, Coonawrin lässt seinen Kopf hängen, und Mutter Beerwah ist noch immer schwer von der Schwangerschaft, denn es dauert lange, einen neuen Berg zu gebären.

Nördlich schließt sich der Cooloola National Park an. Die rund 30 Kilometer langen, bis zu 60 Meter hohen Sandsteinklippen leuchten in Orange und sattem Ocker. Der Badestrand, der den Nationalpark umgibt, trägt den passenden Namen – Rainbow Beach.

Die Sandklippen von Cooloola sind geologische Vorboten von der größten Sandinsel der Welt: Fraser Island. Nur ein schmaler Meeresarm trennt das 123 Kilometer langen und 14 Kilometer breite Eiland mit 40 Süßwasserseen, 240 Meter hohen Dünen und endlosen Stränden von der Klippenlandschaft. Doch die Insel ist nicht gelb, sondern grün: Nur hier wächst Regenwald auf Sand.

Fraser Island: Eastern Beach Foto: Hilke Maunder
Fraser Island: Eastern Beach Foto: Hilke Maunder

Die Hälfte der Insel bildet daher den Great Sandy National Park, der auf der World-Heritage Park-Liste steht. 230 Vogel- und 25 Säugetierarten sind auf Fraser Island beheimatet, darunter auch das Wappentier Queenslands – der Jabiru-Storch. Auf den Heideflächen im Norden grasen Brummies, scheue Wildpferde. Prähistorische Farne und riesige Kauri-Fichten prägen den Regenwald im Inselinnern.

Ein Ranger mit deutschen Wurzeln bringt den Besuchern die besondere Flora und Fauna näher: Peter Meyer. 1970 in Brisbane geboren, hat der kundige Tourguide vom Kingfisher Bay Resort and Village die einmalige Tier- und Pflanzenwelt als passionierter Fotograf so perfekt aufs Bild gebannt, das mittlerweile auch die BBC und Spiegel TV über den 33-Jährigen berichteten. Doch Peter Meyer bleibt bescheiden. Für ihn ist klar: Ich lebe im K’ghari, dem Paradies – so nannten die Aborigines ihre Insel.

Wer die Schönheiten auf geführten Touren oder individuell erfahren will, braucht einen Geländewagen – sämtliche Routen sind unbefestigt. Die „Autobahn“ der Insel ist der Strand. 20.000 Fahrzeuge brettern jährlich mit Tempo 80 über die Piste, nicht wenige bleiben im weichen Sand stecken. Andere unterschätzen Priele – Offroad-Erfahrung ist auf der Strandstraße obligatorisch. Die Straße dient zudem als Startbahn: Vor dem Maheno-Wrack starten die Rundflüge.

Queensland, Fraser Island: die "Autobahn" der Insel - der East Beach. Foto: Hilke Maunder
Fraser Island: die “Autobahn” der Insel – der East Beach. Foto: Hilke Maunder

Auf seinen Führungen macht Peter Meyer auch mit zwei Wildtieren bekannt, die eigentlich nicht zur australischen Fauna gehören. Der Dingo, verwilderte Nachfahren von Hunden, die vermutlich vor mehreren Tausend Jahren von Seeleuten aus Südostasien mitgebracht wurden, und die giftige Aga-Kröte. Sie wurde 1935 aus Hawaii eingeführt, um Schädlinge des Zuckerrohr zu bekämpfen, hat sich aber stattdessen auf ganze andere Insekten gestürzt – und wurde selbst zur Plage. Ihr Gift ist selbst für den Menschen gefährlich und kann zudem Halluzinationen auslösen.

Anders als Peter Meyer, interessierte sich Steve Irwin nicht nur von Kindesbeinen an für die ungewöhnlichen Fauna des fünften Kontinents, sondern wuchs mit diesen Tieren auf – sein Vater Bob Irwin führte den Queensland Reptile and Fauna Park. Vor allem Reptilien faszinierten den Jungen. Mit sechs Jahren erfüllte sich sein größter Wunsch: Er bekam seine erste Schlange – eine Python.

Als Steve neun Jahre alt war, ermutige ihn sein Vater, in stockdunkler Nacht in die Flüsse von Nord Queensland zu springen, um Krokodile zu fangen. Sein Liebe zu und sein Interesse für Krokodile wuchs in den Jahren: Steve Irwin wurde zum Experten für die urtümlichen Echsen.

Heute ist der 41-Jährige als „Crocodile Hunter“ weltweit berühmt: Mehr als 500 Millionen Zuschauer haben bis heute seine tierischen Abenteuer am Fernseher und im Kino verfolgt. Auf inneraustralischen Flügen gehört die 50 Folgen der Fernsehserie „Crocodile Hunter“ fest zum Bordprogramm, in Deutschland zeigte Kabel 1 die Abenteuer des Tierfängers.. Der Tierpark seiner Eltern indes erweiterte Irwin zum Australia Zoo, Show- und Schutzterrain für 550 Tieren in Beerwah.

Australia Zoo: Terry Irwin mit einem Koala. Foto: Hilke Maunder
Terry Irwin mit einem Koala. Foto: Hilke Maunder

Steve und seine amerikanische Frau Terri, die er 1991 im Australia Zoo kennen- und lieben lernte, sind stolz darauf, dass sie jedes der mehr als 100 Krokodile, die ihrem Zoo leben, selbst gefangen, gerettet, aufgezogen oder gesund gepflegt haben. Die tierische Liebe macht selbst vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt: Ihre Tochter wurde nach Steves Lieblingskrokodil Bindi Sue benannt.

Im Süden von Brisbane: die Gold Coast

Südlich von Brisbane beginnt die Gold Coast, Australiens Synonym für Sonne-, Sand-, und Surfurlaub. Als heimliche Hauptstadt der Goldküste ist Surfers Paradise Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten. Für die einen ist der boomende Badeort die australische Antwort auf Miami, für die anderen schlichtweg abschreckend.

Die Hochhausstadt der Luxushotels und Apartments-Türme, der Jugendherbergen und billigen Beach Bungalows scheidet die Gemüter – und zieht doch jährlich vier Millionen Touristen an. An der Strandpromenade reihen sich die Fast Food Ketten und Souvenir-Shops, in den Shopping-Malls drängen sich Gucci, Kookai und MNG.

Für ungetrübte Urlaubsfreuden der Besucher sorgt die „Meter Maids“. Braun gebrannt und blond, knapp bekleidet mit goldenem Bikini und weißem Akubra-Hut, patrouillieren gut aussehende Girls auf Inline Skates die Straßen der Stadt und füttern die Parkuhren der Besucher, damit diese keine Strafzettel bekommen.

Bezahlten einst die Geschäftsleute den Service, so trägt er sich heute selbst. Ddie Meter Maids sind das bekannteste Markenzeichen und erwirtschaften mit ihrem Merchandising – Kalender, Cups und Co. – heute Millionenumsätze.

Der Süden Ostküste: Der Main Beach von Surfers Paradise an der Gold Coast. Foto: Hilke Maunder
Der Main Beach von Surfers Paradise an der Gold Coast. Foto: Hilke Maunder

Nachmittags, wenn die Wolkenkratzer den Strand beschatten, läutet die Happy Hour das Nachtleben ein, tummelt sich das Partyvolk erst in den zahlreichen Straßencafés, dann in den Kinos, Kasinos, Karaoke-Pubs und Bars, deren Beats erst im Morgengrauen verklingen. Zum Schlafen im Sechs Sterne-Luxus lockt der Palazzo Versace, zum Glücksspiel mit Las Vegas-Shows Conrad’s Casino.

„Fun“, Spaß, ist das Motto, Amerika das Vorbild.Die Sea World zeigt als größter kommerzieller Meerespark des Landes dressierte Seelöwen und Delfine. Auf dem See, der mehr als ein Drittel des 24,6 Hektar großen Freizeitgeländes einnimmt, präsentieren Stunt-Teams waghalsige Sprünge. Mit Achterbahnen und anderen Adrenalin-Kicks unterhält die Dreamworld bei Coomera.

Feucht-fröhliches Vergnügen garantiert der Wasserpark Wet’n’Wild mit seinem „Super 8 Aqua Racer“, dem „Giant Wave Pool“ mit mannshohen Wellen sowie der längsten Wasserrutsche des Sonnenstaates. Größte Attraktion für Cineasten ist die Warner Bros. Movie World. Das riesige Showgelände rund um den Film ist der einzige Hollywood-Themenpark der südlichen Hemisphäre.

Der Süden von Queenland: Surfer Paradise an der Gold Coast. Foto: Hilke Maunder
Surfer Paradise an der Gold Coast. Foto: Hilke Maunder

Wer dem Trubel der Goldküste entfliegen möchte, kann bereits nach einer halben Autostunde ein Hinterland entdecken, dessen natürliche Attraktionen ebenso atemberaubend sind. Feuerrote Flammenbäume leuchten im grünen Dickicht, mit enormen Schlingen erdrosseln Würgefeigen meterdicke Satinay-Bäume.

Im Unterholz, versteckt zwischen Baumfarnen, Banksia und Orchideen, erklingt Vogelgezwitscher – miauend wie eine Katze. Im Lamington Nationalpark wird der Urwald der Urzeit lebendig. 160 Kilometer markierte Wanderwege erschließen zwischen 700 und 1000 Meter Höhe die Schönheiten eines des letzten und ältesten subtropischen Regenwaldes der Welt mit seinen mehr als 500 Wasserfällen.

Im Süden von Queenland.Regenwald-Riesen: die Moreton Bay Figs. Foto: Hilke Maunder
Regenwald-Riesen: die Moreton Bay Figs. Foto: Hilke Maunder

Ein guter Ausgangspunkt für Entdeckungen im Weltnaturerbe Lamington National Park ist das O’Reilly’s Rainforest Guesthouse. Die Lodge, vor 85 Jahren erbaut, in dritter Generation von der O’Reilly Familie geführt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Gast die einzigartige Natur ringsum erleben zu lassen – sei es bei geführten Touren mit erfahren Guides, ausgezeichneter Küche oder erlesenen Tropfen vom eigenen Weingut

Shane O’Reilly, Winzer und Resortmanager in Personalunion, legte es 1998 am Canungra Creek an. Und da Shane auch ein engagierter Umweltschützer ist, entstand hinter den 4.500 Chambourcin- und Semillon-Reben am Creek ein kleiner Schutzbereich für Schnabeltiere – und für Gäste des Weingutes die einmalige Gelegenheit, ungestört ein Platypus zu beobachten.

Ungewöhnliche Einblicke erwartet auch die Gäste des Mountain Resort: ein Wanderweg durch die Waldwipfel. Neun Hängebrücken, bis zu 16 Meter hoch über dem Boden, ermöglichen beim „Tree Top Walk“ einen Blick in das Obergeschoss des Regenwaldes. Leitern führen zur Aussichtskanzel in einem Feigenbaum in 30 Meter Höhe.

Im Süden von Queensland. Wanderer planen in der Binna Burra Lodge ihre Tour. Foto: Hilke Maunder
Wanderer planen in der Binna Burra Lodge ihre Tour. Foto: Hilke Maunder

Für einen zweiten Regenwald-Spaziergang empfiehlt sich das Gebiet von Binna Burra. Hier laden die komfortablen Holzhütten der Binna Burra Mountain Lodge zur rustikalen Nacht – mit weitem Blick auf die grandiose Natur. Telefon und TV sind hier oben tabu. Zum Essen wird geläutet, vor dem Dinner lädt der Wirt zu Wein und Käse in die Bibliothek.

Auf dem Rückweg zur Küste lohnt ein Abstecher zum Tamborine Mountain. Vom Sattel des Bergkamms eröffnet sich der Blick auf die Skyline der Gold Coast. Der kleine Ort, kaum größer als eine Straße, hält deutsches Erbe wach. In einem alpenländisch gestylten Chalet werden Kuckucksuhren feilgeboten.

Nebenan serviert ein „German Cake House“ Schwarzwälder Kirschtorte. Entlang des Gallery Walk von Eagle Heights verkaufen Kunsthandwerker ihre Kreationen aus Keramik, Silber und Seide. Welche gute Tropfen im kühlen Bergklima gedeihen, zeigen Mt. Tamborine Wines, das älteste Weingut der Gold Coast, und eine Dependance von Heritage Wines bei Degustationen.

Im Natural Arch National Park endet die Rundreise durch den unbekannten Südens mit einem Highlight: Tausend kleine Glühwürmchen leuchten in der Dämmerung, goldene Lichter im Grün des Hinterlandes.

Dieser Beitrag ist im fvw Counter Special “Queensland” 21/2003 erschienen sowie, in leicht veränderter Form, im Weserkurier und auf Spiegel Online.

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