Australia Zoo: der Tierpark des Crocodile Hunter

Die Begegnung von Mensch und Tier war für den 2006 von einem Stachelrochen getöteten Steve Irwin das wichtigste. Im Australia Zoo, dem Tierpark des weltberühmten „Crocodile Hunters“ im Hinterland der Sunshine Coast, füttern Besucher Kängurus, knuddeln Koalas, reiten auf Kamelen, streicheln Wombats oder legen sich eine schwere Python um den Hals. Und helfen mit ihrem Geld, Aufzuchtprogramme und Schutzgebiete für bedrohte Tierarten zu finanzieren.

„Crikey!“ war sein Schlachtruf. „Crikey“ rief Steve Irwin immer, wenn ihn etwas erstaunte, er seine Überraschung oder Freude aus seinem Körper schreien musste. Und „Crikey“ ist es auch, was Terri mir gerade über Harriet erzählt hat. Die große Landschildkröte sei 1835 von keinem Geringeren als Sir Charles Darwin auf den Galapagos-Inseln eingesammelt, zu Studienzwecken nach England gebracht worden und einige Jahre später mit Darwins Freund John Wickham 1842 nach Australien gekommen.

Dort lebte sie fast 100 Jahre lang im botanischen Garten von Brisbane. 1987 entdeckte Steve Irwin die Schildkröte in Fleay’s Fauna Sanctuary an der Gold Coast und erwarb Harriet für seinen Australia Zoo, wo in ihrem Gehege von den Besuchern mit frischem Gemüse und ihrer Lieblingsspeise, Hibiskusblüten, gefüttert wurde. Zum 175. Geburtstag 2005 erreichten Harriet Glückwünsche und Grußkarten aus aller Welt, und für einen Tag stahl die Schildkröte selbst dem TV-verwöhnten Steve Irwin die Show.

Viele der australischen Beutelnager findet ihr im Australia Zoo. Foto: Hilke Maunder
Viele der australischen Beutelnager findet ihr im Australia Zoo. Foto: Hilke Maunder

Ob’s stimmt oder nicht: Das abenteuerliche Leben des Tierparkstars, der am 23. Juni mit 176 Jahren verstarb, gehört heute zu den Mythen des Tierparks, der so legendär ist wie kein Zweiter im Lande. Dafür sorgte zu Lebzeiten mit Charisma und Chuzpe sein Gründer Steve Irwin, der bereits als kleiner Knirps inmitten der ungewöhnlichen Fauna des fünften Kontinents aufwuchs.

Sein Vater Bob Irwin, eigentlich ein gelernter Klempner aus Melbourne, war damals einer der bekanntesten Hobby-Herpetologen des Landes und galt als Pionier der Reptilienzucht und -haltung. Seine Frau Lyn gehört zu den Ersten, die kranke und verletzte Wildtiere pflegte. Gemeinsamen kaufen sie 1970 vier Acres (= 1,6 ha) Land und gründeten zwei Jahre später an der Sunshine Coast den Beerwah Reptile and Fauna Park.

Jahr für Jahr kamen neue Tiere hinzu. 1980 kauften Steves Eltern weitere vier Acres hinzu und trugen dem Wachstum mit neuem Namen Rechnung: Nicht mehr Beerwah, sondern Queensland Reptile & Fauna Park hieß jetzt das nun mehr als drei Hektar große Areal, bei dem Steve tagtäglich nach Schulschluss mit anpacken musste. Vor allem Reptilien faszinierten den Jungen.

Mit sechs Jahren erfüllte sich sein größter Wunsch: Er bekam seine erste Schlange – eine Python. Als Steve neun Jahre alt war, ermutige ihn sein Vater, in stockdunkler Nacht in die Flüsse von Nordqueensland zu springen, um Krokodile zu fangen.

Für die Echsen der Urzeit baute Familie Irwin 1987 im Tierpark einen Crocodile Environmental Park. Tagtäglich fütterte Steve dort die Krokodile, begeisterte das Publikum mit immer waghalsigeren Kunststücken und verbrachte fast die ganzen 1980-Jahre damit, wilde Krokodile für den elterlichen Park zu fangen, denen er sich sogar auf den Rücken setzte – stets gekleidet in Khaki-Shorts, T-Shirt und Leder-Boots.

In dieser Pose wurde er als „Crocodile Hunter“ weltweit berühmt. Mehr als 500 Millionen Zuschauer in 137 Länder haben bislang seine tierischen Abenteuer am Fernseher und im Kino verfolgt. Auf inneraustralischen Flügen gehört die Fernsehserie „Crocodile Hunter“ fest zum Bordprogramm. In Deutschland zeigten Kabel 1, RTL2, DMAX und Premiere die Abenteuer des Tierfängers – insgesamt 345 Folgen!

Alle Einnahmen, die durch die Sendungen und das umfangreiche Merchandising erwirtschaftet werden, fließen bis heute Irwins Tierschutzorganisationen und dem Zoo zu, dessen Management Irwin 1991 in aller Stille übernommen hatte. 1992 lernte der damals Dreißigjährige im Park eine junge, braunhaarige Amerikanerin aus Oregon kennen und lieben, die heute Irwins Lebenswerk fortführt und managed: Theresa Penelope „Terri“ Irwin.

Begegnung in den Grampians: ein Emu. Foto: Hilke Maunder
Neugieriger Laufvogel: der Emu. Foto: Hilke Maunder

Nach vier Monaten waren sie verlobt, nach acht Monaten verheiratet, und noch während der Flitterwochen wurde die erste Folge von „Crocodile Hunter“ gedreht. Voller Stolz blickt Terri zurück: „Wir haben jedes der mehr als 100 Krokodile, die ihrem Zoo leben, selbst gefangen, gerettet, aufgezogen oder gesund gepflegt!“ Die tierische Liebe macht selbst vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.

Ihr erstes Kind, eine Tochter, wurde nach Steves Lieblingskrokodil Bindi Sue benannt; ihr Sohn Robert „Bob“ Clarence als Neugeborenes beim Füttern der Tiere über den Schlund eines Leistenkrokodils gehalten – was damals einen Aufschrei der Empörung auslöste. Doch: No News is Bad News.

So sorgt der Zoo heute mit einem Stab von Marketingexperten dafür, dass der Australia Zoo immer wieder Schlagzeilen macht – mit dem Kampf um das Steve Irwin Wildlife Reserve auf der Cape York-Halbinsel, wo der geplante Abbau von Bauxit das geschützte Feuchtbiotop bedroht, dem Australia-Zoo-Feature bei der Oprah Winfrey-Show „The Ultimate Australian Adventure“ oder den Krokodil-Schutzprogrammen, bei denen der Australia Zoo eng mit dem Queensland Parks & Wildlife Service und der University of Queensland zusammenarbeitet.

Kakadu Auch im Schlamm des East Alligator River versteckt es sich: das Salzwasserkrokodil. Foto: Hilke Maunder
Überall im tropischen Norden Australiens ist es daheim: das Salzwasserkrokodil. Foto: Hilke Maunder

Nur die Headlines vom 4. September 2006 hätten Terri und ihr Team gerne ungeschehen gemacht. Damals durchbohrte ein Stachelrochen Steve Irwins Brust bei Dreharbeiten unter Wasser. Voller Panik zog Irwin den Stachel heraus – und verlor dadurch das Bewusstsein. Wenige Tage später wurde der Crocodile Hunter auf dem Gelände des Tierparks beigesetzt. Doch: The Show must go on.

Noch im gleichen Jahr erwarb Terri 86 Acres (35 ha) Wald für die Erweiterung des Tierparks, 2010 wurden weitere 114 (46 ha) Acres des Peachester Forest von der Kommune für den Australia Zoo reserviert. Heute ist dessen Areal so groß, dass ein Shuttlezug zu den Gehegen und Käfigen der 1.200 Säugetiere, Reptilien und Vögel aus Australien, Asien und Afrika pendelt.

Herzstück des prall gefülltes Animations- und Showprogramm ist das Crocoseum, das am zweiten Weihnachtstag 2003 eröffnet wurde – als Open-Air-Bühne für Schlangen-, Tiger-, Vogel- und Krokodilvorführungen vor bis zu 5.500 Zuschauern.

Um zu zeigen, welche Gefahren in einem trüben tropischen Gewässer lauern können, wurde im Zentrum des Stadions ein Billabong nachgebaut– mit einem entscheidenden Unterschied. Im Crocoseum ist das Wasser klar. So kann jeder Zuschauern tagtäglich Punkt zwölf sehen, wie dort Leistenkrokodile unter Wasser auf ihr Opfer warten.. nicht nur einige Sekunden lang, sondern viele Minuten…Crikey!

Dichter dran an die Zootiere führen rund 20 „Animal Encounters“, die vorab gebucht werden müssen. Wer mit maximal drei anderen Kindern 15 Minuten lang beim „Farmyard Fun“ ein Schaf streicheln oder neben einer Kuh für ein Foto posieren will, ist mit 30 Dollar dabei. Für 40 Dollar darf ein Wombat gestreichelt, für 80 Dollar ein australisches Binturong gefüttert oder ein tasmanischer Teufel auf den Arm genommen werden.

"Lachender Hans" der Australia Zoo: der Kookaburra. Foto: Hilke Maunder
“Lachender Hans” der Australia Zoo: der Kookaburra. Foto: Hilke Maunder

Ein Fototermin mit den beiden asiatischen Elefanten-Kühen Sabu und Bimbo schlägt mit 145 Dollar, der Spaziergang mit einem bengalischen Tiger mit 500 Dollar zu Buche. Teuerstes Erlebnis der Animal Encounters ist die dreistündige Morgen-Runde mit dem Tierpfleger zu den asiatischen Tieren des Zoos für 600 Dollar. Günstiger sind die Fotosouvenirs aus dem Wildlife Studio, wo sich Klein und Groß mit Koala, Alligator, Papagei, Iguana auf dem Arm, einem Tiger im Vordergrund oder Schlange um den Hals fotografieren lassen kann.

Ganz und gar kostenlos kann das Känguru-Gehege betreten werden, wo die Tiere so handzahm sind, das sie sich Minuten lang streicheln, bis das Foto gelungen ist. Unbedingt einen Besuch wert ist auch die Krankenstation des Tierparks, die 2004 als Koalapflegestation eröffnet wurde.

Heute is es das größte Tierkrankenhaus des fünften Kontinents. 100 Notfälle werden täglich dort gemeldet, 30 verschiedene Tierarten dort tagein, tagaus rund um die Uhr behandelt, 70 Prozent der verletzten Tiere sind Opfer von Autounfällen oder Angriffen von Haustieren. Finanziert wird das Australia Zoo Wildlife Hospital durch Spenden und die von Irwin gegründete Stiftung Wildlife Warriors.

Mit den Einnahmen aus dem Tierpark finanziert sie Aufzuchtprogramme von bedrohten Tierarten sowie Landkäufe in Australien, Fidschi, Vanuatu und den USA als Habitate für wildlebende Tiere. Und vielleicht doch auch den Lebensstil der Irwins?

Immer häufiger sorgt Terri, die ihre beiden Kinder längst genauso geschäftstüchtig wie ihre Tiere vermarktet, mit ihren Immobiliendeals für Negativschlagzeilen in der australischen Presse. Zum ersten Mal seit Zoogründung brachen 2008 die Besucherzahlen ein, 2011 kursierten sogar Gerüchte, dass der Zoo insolvent sei und geschlossen werden würde.

Doch Terri Irwin kontert 2012 mit neuen Plänen. Australia Zoo soll eine Dependance in Las Vegas erhalten. 2004 hatte Steve Irwin erstmals dieser Vision Ausdruck verliehen – 2014 soll sie umgesetzt werden. Terris Partner beim 300-Millionen-Dollar-Projekt ist Steves Irwins ältester und bester Freund: Wes Mannion.

Australia Zoo: Kängurus - die Wappentiere des 5. Kontinents
Kängurus – die Wappentiere des 5. Kontinents

Australia Zoo: Info

Hinkommen

Wer nicht im eigenen Wagen anreist, kann für AU$ 5 von sieben Orten an der Sunshine Coast den Bus Pick Up-Service von Australia Zoo nutzen; Reservierung unter Tel. (07) 54 36 20 00. Der QR Citytrain verkehrt täglich zwischen der Gold Coast, Brisbane und Beerwah, www.translink.com.au oder Tel. 13 12 20. Am Bahnhof Shuttlebus zum Zoo. Australia Zoo ist auch im Programm von Tagesflügen, die u. a. CC’s Croc Connections (Tel. 1300 55 12 49, www.crocconnections.com.au) und Australian Day Tours (1300 36 34 36) anbieten.

Besichtigen

1638 Steve Irwin Way, 
Beerwah QLD 4519, Tel. (07) 54 36 20 00, www.australiazoo.com.au, geöffnet tgl. 9.00 – 17.00 Uhr, 25. 12. geschl., ANZAC Day 13.30 – 17.30 Uhr, Erw. 59 AUD, Kind 35 AUD

Schlafen: In einem privaten, 100 Acres (40,4 ha) großen Eukalyptuswald mit mehren kleinen Seen verstecken sich die drei Hütten von Aussie Bush Chalets – luxuriöse Kleinode inmitten der Heimat von Kängurus, Kookaburras, Cuckatoos und Koalas (78 Myla Road, Landsborough, QLD 4550, Tel. 07 54 39 92 61, www.australiabushchalets.com.au, variable Preis je nach Termin und Dauer). Bei Hochzeiten und Flitterwochen beliebt ist das Beerwah Hideaway (1233 Steve Irwin Way, Beerwah QLD 4519, Tel. 07 54 94 62 70, www.beerwahhideaway.com, DZ ab 190 AUD). Rund 15 km vom Tierpark entfernt vereint mit dem Glass House on Glasshouse eines der besten B& des Landes moderne Architektur, Designklassiker, Abgeschiedenheit und dezenten Luxus (182 Glass House-Woodford Road, Glass House Mountains QLD 4518, Tel. 04 31 10 12 08, www.glassonglasshouse.com.au, ab 295 AUD).

Essen & trinken

In Beerwah selbst ist die Auswahl klein. Wer indische Küche liebt, wird bei Bombay Bliss (50 Simpson Street, Tel 07 5494 6919, www.bombaybliss.com.au) bestens bedient. Ein typischer Aussie Pub ist das Beerwah Hotel – auf der Karte stehen Seafood, Steak, Schnitzel und Snacks; jeden Dienstag serviert Küchenchef Jampa tibetanische Küche aus seiner Heimat (53 Beerwah Parade, Tel. 07 54 94 05 55, http://beerwahhotel.com.au).

Dieser Beitrag ist in Heft 3/2013 des Ländermagazins 360° Australien erschienen. 

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