2008AsienJordanien

Jerash: Rock & Pop in römischen Ruinen

Das antike Jerash im Norden Jordaniens genießt den Ruf als besterhaltene römische Stadt der Welt. Alljährlich im Juli erwacht das Pompeji des Ostens für zwei Wochen zu pulsierendem Leben: Beim Jerash Festival of Culture and Arts (Juli/August) erleben Tausende von Festivalbesuchern ein interkulturelles Kaleidoskop – trotz aller Finanznöte inzwischen zum 28. Mal.

Jerash, das antike Gerasha, gehörte zur römischen Dekapolis, einem Verbund freier Städte. Schutz bot ein 3,5 Kilometer langer Mauerring, fünf Meter hoch und drei Meter dick, gesichert von 120 quadratischen Wehrtürmen. Gelegen in den Hügeln des biblischen Gilead, direkt an der Kreuzung großer Handels- und Karawanenstraßen, erlebte Gerasha vom 1. bis 3. Jahrhundert nach Christus seine Blüte voller Frieden und Wohlstand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.