2012EuropaNorwegen

Hovden: Ski Alpin auf der Sonnenseite

“Wir sind auf der Sonnenseite der Hardangervidda”, freut sich Marketingchef Frode Buen. Und statt mir lange die Vorzüge des Skidorfes Hovden am Besuchersofa seines Büros zu erklären, geht’s gleich hinaus zum Hovden Alpinsenter am Fuße des rund 1.200 m hohen Hausberges Nos, dessen Flanke sogar eine FIS-Strecke schmückt, an der nachmittags die Schüler des Skigymnasiums Slalom und Super G trainieren. Zu Füßen der Bergstation gibt’s im Lagg-Shop von Tobias Nomeland-Strømsøe zum Kaufen und Leihen das passende Equipment für alle Gleitsportarten.

Der 35-Jährige, der einst selbst im Weltcup-Zirkus unterwegs war, hat in Hovden seine Frau und eine neue Heimat gefunden – und hofft, dass sein Geschäft wie der Skiort, der brummt und expandiert, auch mitwachsen wird. Mitunter ist er dabei seiner Zeit voraus. Sein Tidligt Ski, sein Pistenfun für Frühaufsteher mit leckerem Frühstück in den Morgenstunden vor der offiziellen Liftöffnung, wurde 2011 nicht wie erwartet angenommen, und daher erst einmal nicht wiederholt. Umso größere Hoffnung verbindet er – wie Hovden – mit dem neuen Lift, der zur Wintersaison 2012/13 Hovden und Breive noch besser miteinander verbinden wird und damit weiteres, herrliches Tiefschnee-Terrain zum ohnehin schon sehr vielfältigem, großen Offpiste-Angebot an die Skischaukel anbindet.

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