2014AustralienWestern Australia

Bei den Bardi von Kooljaman

214 km nördlich von Broome versteckt sich an der Spitze der Dampier-Halbinsel das Wildniscamp  Kooljaman am Cape Leveque. Aus Safari-Zelten auf Stelzen, Blockhäusern und Strandhütten schweift der Blick über eine atemberaubende Küste, die William Dampier im Januar 1688 erstmals beschrieb.

Die Bardi-Aborigines gewähren während der Trockenzeit von April bis Oktober hier einer bewusst klein gehalten Zahl von Gästen Einblicke in ihre Kultur, Lebensweise und Natur ihrer Heimat.

Kooljaman ist 100 Prozent im Besitz der Bardi-Kommunen Djarindjin und Ardyaloon (One Arm Point), die mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Wildniscamp zu den Pionieren eines nachhaltigen indigenen Tourismus gehören. Den Startschuss gab 1986 die Automatisierung des Leuchtturms, der sich strahlend weiß mitten in der Anlage erhebt.

Das Ökocamp auf der Kliffspitze versteckt sich im Grün. Foto: Hilke Maunder

Dadurch konnte die Aboriginal Development Commission (ADC) das Land erwerben. Gemeinsam mit den indigenen Bardi beschloss sie, das Terrain touristisch zu entwickeln unter der Prämisse: low impact, low key. „Damit stellen wir sicher, dass die Natur und unsere heiligen Stätten geschont werden“, erzählt mir Brian Lee.

Der 58-Jährige mit eindrucksvoll langer, grauer Mähne und ebensolchem Bart gehört als einer der Stammesältesten mit zur Leitung des Wildniscamps, dass zu den besten Anlagen in Australien gehört und mit Preisen überhäuft wird. Vermarktet wird es als luxuriöses Wildniscamp.

Luxus neu definiert

Das weckt mitunter falsche Erwartungen. Luxus meint dort, da sein zu können und unvergessliche Begegnungen und Erlebnisse mit nach Hause nehmen zu dürfen – und nicht die Ausstattung der Unterkünfte, die von einfachen, halboffenen Strandhütten aus Buschpfosten mit Reetdach, Palmwedelwänden, Sandfußboden und offener Süßwasserdusche bis zu 14 Safarizelten reichen, die auf Stelzen aus dem lockeren Grün am Hang herausragen und weite Ausblicke auf die Küste eröffnen.

Der Zeltplatz von Kooljaman. Foto: Hilke Maunder

Auf ihrem hölzernen Deck gibt es zum Hang hin einen abgetrennten Serviceblock aus Alu-Wellblech mit Küche, Bad und WC, in der Mitte ein Safarizelt mit einem oder zwei Einzelbetten und einem Queenbett aus Metallrohr, Kommode, Klemmleuchte und Taschenlampe in XXL, falls der Strom einmal ausfällt. Den Abschluss bildet ein Panoramadeck mit Teaktisch und -stühlen sowie großem Gasgrill.

Ebenfalls zum Übernachtungsangebot gehören zwei Buschhütten mit Badezimmer, vier Blockhütten mit Blechdach und Gemeinschaftsdusche, drei einfache Units und elf Mini-Safarizelte mit Futonbett auf dem Campingplatz, der neben dem Haupthaus insgesamt 26 Stellplätze für Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen bietet.

Erst war der Leuchtturm, dann kam das Camp: Kooljaman. Foto: Hilke Maunder

In der zentralen Lodge verkauft ein kleiner Shop Angelbedarf, Grundnahrungsmittel und ein wenig Knabberkram; abends ab sechs wird im Rangi’s Restaurant das Dinner serviert – je nach Wunsch und Voranmeldung mit zwei oder drei Gängen. Am Herd steht mit Adam Liaw der Gewinner von MasterChef Australia 2010. Die frischen Kräuter zum Würzen wachsen direkt an der Restaurantterrasse, Fisch und Meeresfrüchte liefert die nahe See, die Verbindung zur Onlinewelt der WLAN-Responder in der Lobby der Lodge – 15 Minuten kosten neun AUD.

Das Haupthaus von Kooljaman. Foto: Hilke Maunder

Sanfter Tourismus

Solarkollektoren und ein Dieselgenerator versorgen das Camp mit Energie, den Wasserbedarf stillen das Fitzroy Basin und ein mit Sonnenkollektoren betriebener Brunnen. Bewusst wurde auf eine Lizenz für den Alkoholausschank verzichtet. Das Resort ist – wie die gesamte Halbinsel – eine dry area. Bring Your Own (BYO), das Öffnen mitgebrachter alkoholischer Getränke, ist jedoch gestattet. Und das gehört allabendlich zum Ritual, sobald die Sonnenstrahlen länger werden.

Die Strandhütte von Kooljaman stehen direkt am Western Beach. Foto: Hilke Maunder

Bepackt mit Eski (Kühlkiste) und Klappstühlen, in deren Armlehne bereits der Bier- oder Weinglashalter integriert ist, pilgern Familien, Paare, Freunde zum Western Beach, holen Oliven, Cracker, Käse und eine paar andere „niblings“ hervor und genießen zum Sonnenuntergang ein spektakuläres Feuerwerk der Farben auf den ausgewaschenen Klippen, die hinter dem weißen Sand des Weststrands im Licht der letzten Sonne zu glühen beginnen. Erst orange, dann leuchtend rot, lila, rostbraun, zuletzt tiefschwarz, ein Scherenschnitt vor dem letzen Blau des Himmels, an dem nachts tausende Sterne funkeln.

Sunset celebrations am Eastern Beach von Cape Leveque. Foto: Hilke Maunder

Den Abschied des Tages begleitet ein vergleichsweise stilles Vogelkonzert, das sich jedoch zum lauten Crescendo steigert, sobald sich am nächsten Tag die erste Morgenröte zeigt. Und während die ersten Gäste etwas verschlafen vom Panoramadeck auf die rotglühende Kugel schauen, die am Eastern Beach auf dem Meer auftaucht, sind andere Gäste längst aktiv und lassen ihr Boot von der einfachen Slipanlage in die See gleiten, die jetzt spiegelglatt da liegt.

Sunset an den Pindan cliffs von Cape Leveque. Foto: Hilke Maunder

Stunde um Stunden verbringen sie vor der Küste und angeln auf Makrelen (mackerel), Goldmakrelen (Golden Trevally), Forellenbasche (coral trout), schnelle Fächerfische (sailfish, marlin) und bis zu 70 kg schweren Cobia (cobia). Strand- oder Brandungsangler sieht man hier kaum. „Von Land zu angeln ist unnötige Warterei – draußen auf hoher See wartet die Fischsuppe!“ erzählt ein Gast und zeigt auf seine randvoll gefüllten Kühlboxen.

„Die starken Meeresströmungen sind die Autobahnen der Großfische – da geht es zu wie zur Rush Hour!“ Vor dem Badestrand habe er noch keinen einzigen Fisch aus den Fluten gezogen. Doch nachts so manche Rückenflossen von Riffhaien gesehen…

Sonnenaufgang über dem Easstern Beach am Cape Leveque – direkt vor unserem Safarizelt von Kooljaman! Foto: Hilke Maunder

Wer kennt, der achtet

Zu den Leitlinien von Kooljaman gehört neben dem direkten Kontakt mit der tropischen Natur die Interaktion mit der indigenen Bevölkerung. Die Gäste sollen daher nicht abgeschottet das Resort genießen, sondern Eintauchen in die Kultur, die die Halbinsel geprägt hat. Alle geführten Touren zur Geschichte, Natur und Kultur der Bardi  sind daher auch gezielt klein gehalten. Das Ziel: Durch den gegenseitigen Austausch Verständnis für die jeweils andere Kultur zu wecken.

Und sei es nur beim Thema Zeit. Zum vereinbarten Termin war von Tagalong Tours niemand zu sehen… Mehr als eine Stunde verging, bis unser Guide erschien. Doch nicht, wie erwartet, allein – sondern samt Ehefrau, Hund und einer Handvoll indigener Kinder, die über zig Ecken allesamt zu seiner Verwandtschaft gehörten. Wo wir im Toyota Landcruiser allesamt sitzen würden?

Bei den Kinder ist die Begegnung mit anderen Kulturen überhaupt kein Problem. Foto: Hilke Maunder

Die Erwachsenen in der Kabine, die Kinder auf der Ladefläche – inmitten von langen Holzspeeren, Plastikcontainern mit Köder, Wasserflaschen, Reservekanister, Handtüchern und Hund, der seinen Kopf in den Fahrtwind reckte. Über Wellblechpisten, Sanddünen und quer durch den Bush steuerte Brian Lee sein erstes Ziel an. „We’ll need a whole day for all I want to show you“, sagte Brian grinsend – die gebuchte Dreistundentour entpuppte sich als faszinierender Tagestrip, der erst bei Sonnenuntergang endete.

Paradiesische, einsame Urnatur: Hunters Creek auf der Dampier-Halbinsel. Foto: Hilke Maunder

Sein erstes Ziel: Hunter’s Creek, ein kurzer Gezeitenfluss 6 km nördlich von Kooljaman, gesäumt von Sanddünen und Mangroven, von deren Wurzeln wir Austern kratzen. „Habt ihr keine Angst von der Krokodilen?“ Hunter Creek ist Salty-Land und Territorium eines männlichen Salzwasser-Krokodils, das Greg Grehan auch schon vor dem Eastern Beach von Kooljaman gesichtet und fotografiert hat.

Zuerst hatte er gedacht, ein Baum triebe im Meer. Doch dann bemerkte er, dass der vermeintliche Stamm gegen die Strömung schwamm. Kurz darauf war für Sekunden die Spitze seiner Schnauze zu sehen. So versuchen wir uns mit Brian und seinen Jungs doch lieber im Speerwerfen…

Den Speer richtig zu werfen ist schwerer, als es aussieht…
Foto: Hilke Maunder

Für fast jede Tierart, die erlegt werden soll, haben die Aborigines einen speziellen Speer, sagt Brian. Einige fliegen höher und schnellen steiler hinab, andere fliegen weiter, die Speere der Jungen still und schnell im perfekten Bogen, meiner eiert und landet nach wenigen Metern im Sand. „Du musst ihn vom hintersten Ende nach vorne schnellen lassen, nicht so weit vorn am Holz halten“, rät mir Brian und klettert behände die Düne empor, auf der er seinen Toyota geparkt hatte. Weiter geht’s!

In schneller Fahrt steuert er zwischen Pandanus-Palmen auf einem für mich unsichtbaren Dirt Track durch das Buschland, das One Arm Point bedeckt, hin zu einer weiten Bucht, die jetzt bei Niedrigwasser silbrig funkelt. Schuhe aus, Insektenschutz rauf. Jetzt geht es zum Mud Crabbing ins dunkle Labyrinth der Mangroven. Wie ein Wiesel klettert Brian Lee über das Wurzelgewirr; deutlich weniger schnell folge ich ihm. Überall gluckert und gurgelt es; handbreit sinken die Füße in den Schlamm ein.

Brian Lee hat im Morast der Mangroven die erste Schlammkrabbe gefunden. Foto: Hilke Maunder

An einem Baum bleibt mein indigener Guide stehen, schaut sich ein Schlammloch zwischen zwei großen Wurzeln an und beginnt, dort mit seinem Speer herum zu stochern. „Hier verstecken sie sich gerne!” Mit „sie“ meint der Endfünfziger imposante mud crabs, Schlammkrabben, die auf dem Sydney Fish Market gut 40 australische Dollar pro Stück kosten. In Gourmetrestaurants wird die Scylla serrata, deren Körper allein 28 Zentimeter breit werden kann und bis zu drei Kilogramm auf die Waage bringt, ab 70 Dollar serviert. Eine hochpreisige Delikatesse also, die wir hier suchen.

Unterwegs im Watt von Ardyaloon: Brian Lee mit Hund. Foto: Hilke Maunder

Mehrere Minuten bereits stochert Brian im Loch, erforscht mit der Speerspitze jeden Millimeter im Wurzelbereich der Mangrove. Plötzlich jedoch hält er den Speer still, setzt den Hebel an, greift in den Schlamm und zieht blitzschnell mit der Hand eine kräftige Schere aus dem Schlamm, die er fest zudrückt: die erste Mud Crab. Stunde um Stunde verstreicht so im Sumpf der Mangroven.

Trotz Insektenmittel bin ich völlig zerstochen. Sandmücken und Moskitos haben ihre schmerzhaften Spuren hinterlassen und meine Haut in eine Hügellandschaft verwandelt. Als die Flut kommt, liegen vier Mud Crabs im Eimer.

Die frisch gefangenen Schlammkrabben werden gleich vor Ort genossen. Foto: Hilke Maunder

Mit Treibholz und trockenem Dünengras ist schnell ein Feuer entfacht. Brian legt die Krebstiere in die Glut, bis ihre Panzer orangerot leuchten. Mit einem Messer bricht er ihre harte Hülle auf und kostet mit den Fingern das feste, weiße Fleisch, das kräftiger und aromatischer schmeckt als jeder Krebs, den ich kenne – simply yummy!

Die Mode-Muschel

Auf ein ganz anderes Schalentier hat sich das Ardyaloon Trochus Hatchery & Aquaculture Centre spezialisiert, dass die Bardi in Ardyaloon, wie One Arm Point in ihrer Sprache heißt, betreiben: die Zucht der Trochus niloticus, einer Schneckenart, aus deren Schalen für die Textilindustrie Knöpfe gefräst und exportiert werden. Hunderttausende der seit 1998 hier gezüchteten Kreiselschnecken werden zudem als Jungtiere an den Aquarienhandel und andere Zuchtstationen verkauft.

Diese Schnecken werden für die Modeindustrie zu Knöpfen verarbeitet. Foto: Hilke Maunder

Zusätzlich interessant wird der Besuch der einfachen Anlage, die mit Solarenergie betrieben wird, durch acht Zuchtbecken, in denen auch einige typische Vertreter der nordwestaustralischen Unterwasserfauna leben – Seeigel mit fingerlangen Stacheln, grüne Seeschildkröten, großschuppige Barramundi, Anemonenfische und Abalone, Seeohren.

Die Unterwasserwelt der Kimberley hat auch James Brown schon früh fasziniert, der mit seinen Bardi-Freunden fast seine ganz Kindheit nur spielend und speerfischend im Wasser verbrachte, dann Meeresbiologie studierte und später, zurück in der Heimat, die Kimberley Marine Research Station an der Cygnet Bay gründete, wo seine Familie mit der 1946 gegründeten Cygnet Bay Pearl Farm die älteste Perlenzucht des fünften Kontinents betreibt – ihr Besuch ist ein Klassiker im Ausflugsprogramm von Kooljaman.

Zelt, Jeep, Natur: Camping im Wildnis-Camp Kooljaman. Foto: Hilke Maunder

Kooljaman –ein Indigenous Tourism Champion

Kooljaman ist ein Indigenous Tourism Champion . Der Beherbergungsbetrieb gehören zu den besten Anbietern von authentischen Aborigines-Erlebnissen. Im Rahmen des Indigenous Tourism Champions Program (ITCP) von Tourism Australia und Indigenous Business Australia (IBA) wurden seit 2009 bereits 50 touristische Angebote der Ureinwohner zertifiziert.

Anreise

Ca. 10 km nordöstlich von Broome zweigt die größtenteils ungeteerte Cape Leveque Road nach Norden ab. Für die Schotterpiste mit reichlich „Wellblech“ ist ein Allradfahrzeug erforderlich. Rund eine halbe Stunde dauert der beeindruckende Flug entlang der Küste in der Cessna von Kimberley Aviation, www.kimberleyaviation.com.au.

Unterkunft

Kooljaman Cape Leveque, PMB 8, Cape Leveque WA 6725, Tel. +61 8 91 92 49 70, www.kooljaman.com.au, Deluxe-Safarizelt 330 AUD, Standard-Safarizelt 275 AUD, Hütten mit WC 170 AUD, Blockhaus 145 AUD, Zeltplatz-Units 115 AUD, Mini-Safarizelte 65 AUD, halboffene Strandhütten 75 AUD, Zeltplatz 38 AUD (ohne Strom), 43 AUD (mit Strom). Saison ist nur in den sechs “trockenen” Monaten von April bis Oktober – die restliche Zeit schließt offiziell die Lodge.

Dieser Beitrag ist in Heft 2/2014 des Ländermagazins 360° Australien erschienen.

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