2017AustralienNorthern TerritoryWestern Australia

Freiheitsgefühle im Nordens und Westen Australiens

Lust auf Urlaub, der besonders ist, Dich überrascht – und mit unvergleichlichen Eindrücken belohnt? Dann nix wie hin, in den Westen und Norden Australiens. Kein Winkel des Inselkontinents liegt näher an Europa. 18 Flugstunden mit schnellem Umsteigen oder Stopover in Dubai oder Singapur – und schon bis Du da, mitten in der großen Freiheit. Denn Platz gibt es in Australien genug. Das macht die Menschen freundlich, offen – und lässig entspannt. Australien ist zu teuer? Stimmt nicht! Bist Du drei Wochen mit dem Camper unterwegs, zahlst Du weniger als All-Inclusive auf den Kanaren.

Westaustralien und das Northern Territory sind das perfekte Terrain, um auf eigene Faust das Land ganz nach Lust und Laune zu erkunden. Wer seine Tour nicht selber planen will, kann maßgeschneiderten Selbstfahrerrouten folgen. Für beide Bundesstaaten gibt es dazu Broschüren, Karten und Webseiten, auch mit Tipps für Unterkünfte.

Freiheitsgefühle für jedes Budget

Ob Luxushotel, Hostel, B&B oder Safarizelt: Betten gibt es für jedes Budget. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet gut ausgestattete Campingplätze. Abenteuerlicher ist eine Nacht in den Nationalparks. Schlaf dort einmal in einem „swag“, dem typisch australischen Schlafsack mit Gummihülle. Die Sterne sind zum Greifen nah: Nur hier, auf der Südhalbkugel, kannst Du die Milchstraße so deutlich sehen!

Langsam wird es Nacht am Cape Leveque. Foto: Hilke Maunder

Gleich hinter der Küste mit den pulsierenden Metropolen Perth und Darwin sowie Broome, dem Tor zur Kimberley Region, beginnt das Abenteuer Outback. Dich erwarten spektakuläre Landschaften, exotische Tiere und Pflanzen. Kann schon sein, dass ein Känguru sich neugierig nähert, wenn Du zeltest oder picknickst!

An vielen Orten laden Dich Aborigines ein, ihre mehr als 40.000 Jahre alte Kultur zu entdecken – bei Bush-Tucker-Touren durch den Busch, Naturtörns im Kajak oder Kanu oder der Jagd mit Bumerang und Speer. Fang Dir selbst einmal eine delikate Schlammkrabbe, pack sie aufs Lagerfeuer und genieß sie: köstlich!

Du bist mehr der sportlich Aktive? Dann entdecke mit dem Mountainbike bei Alice Springs die Schluchten der MacDonnell Ranges, schnorchle am Ningaloo Reef mit Walhaien oder unweit von Perth mit Robben und Delfinen. Folge dem Saumpfad am Rand des Kings Canyons zum Garten Eden, paddle durch die Schluchten der Katherine Gorge und spring in krokodilfreie Naturpools, die Flüsse und Wasserfälle in den Nationalparks Litchfield und Kakadu in den Fels geschlagen haben.

Den Hunger stillst Du mit ModOz, moderner australischer Küche. Voller Experimentierfreude mixt sie europäisches und asiatisches Erbe mit den Delikatessen aus dem Busch und den Köstlichkeiten von Land und Meer. Trau Dich ruhig an Känguru Emu und Krokodil oder entdecke, wie köstlich Barramundi oder Yabbies schmecken – am besten selbst gefangen!

Genieß danach großes Kino im Liegestuhl, Live-Musik im Club oder Festivals wie Westaustraliens Yalgoo’s Emu Cup and Goo Fest oder die Henley-on-Todd-Regatta von Alice Springs. Solch schräge Events gehören für Aussies einfach zum Leben dazu. Wie auch, na klar, Sonne satt.

Blick auf Perth vom Kaarta-Gar-Up-Lookout im Kings Park. Foto: Hilke Maunder

Perth: eine Stadt im Wandel

Auf nach Perth! Die Hauptstadt Westaustraliens ist Australiens sonnigste Metropole: 362 Tage trübt kein Wölkchen den makellos blauen Himmel über der Metropole, die es immer wieder in die Top 10 der lebenswertesten Städte weltweit schafft. „City of Lights“ – so hat sie John Glenn getauft. Als der Astronaut 1962 die Erdkugel umkreiste, schalteten alle Bewohner gleichzeitig ihre Lichter an. Als einziger Lichtpunkt leuchtete Perth im All. Glenn war tief berührt.

Heute sorgt die unbändige Lebenslust und Experimentierfreude für Funkeln. Perth, das früher als etwas verschlafen galt, ist aufgewacht. Die entlegenste Kapitale der Welt erfindet sich gerade neu, hat ihr Zentrum neu gestaltet, mit dem Elizabeth Quay ein neues Erlebnisquartier ans Ufer des Swan River gesetzt und ein ganz eigenes Lebensgefühl geschaffen. Uraustralisch, und doch völlig anders als jene von Sydney am anderen Ende des fünften Kontinents. Und selbst zum nächsten Nachbarn Adelaide müsstest Du 2.700 Kilometer Wüste durchqueren.

Die neue Waterfront am Elizabeth Quay von Perth. Foto: Hilke Maunder

Die Isolation, früher eine Fessel, lässt heute Perth boomen. Seitdem die Alkoholgesetze gelockert wurden, schießen Bars und Clubs wie Pilze aus dem Boden. So wie das Choo Choo’s, wo Du Craft Beer von Eagle Bay und Sierra Nevada (Tipp: Tropical Tornado!) durch die Kehle rinnen lassen kannst und Brett Arendse kreativ Cocktails mixt. Regelmäßig gibt es auch Live-Musik in dieser kleinen Bar – so, wie all den vielen anderen Clubs und Pubs von Mount Lawley, Leederville oder Northbridge, wo jeden Abend das Nachtleben vibriert.

Du kommt nach dem Feiern schwer aus den Federn? Auch dafür hat Perth eine Lösung: kleine Cafés wie Chinta Café oder Millpoint Caffe Bookshop, die zum Flat White (so nennen Australier ihren Milchkaffee) noch mehr bieten: Mode, Bücher, Kultur oder Selbstgemachtes.

Das Zentrum von Perth kannst Du gut zu Fuß oder mit den kostenlosen Bussen vom Central Area Transit (CAT) erkunden. Auf der roten Route erreichst Du u.a. die Art Gallery of Western Australia und Northbridge, auf der blauen Route Must-Sees wie Perth Mint, Parliament House und die Shoppingmalls der Innenstadt (in Australien CBD genannt), auf der gelben Ost-West-Schleife das Watertown Brand Outlet mit mehr als 100 Outlet-, Factory und Pop Up-Stores! Die grüne Linie bringt Dich direkt zum Eingang des Kings Park. Mit 404 Hektar lässt er selbst New Yorks Central Park (349 ha) klein aussehen!

Jogg’ doch mal morgens durch den Busch mitten in der Stadt – oder entdecke im Botanischen Garten des Kings Park australische Flaschenbäume, blühende Kängurupfoten und andere einheimische Exoten. Im September/Oktober feiert der Stadtpark die Frühlingsblüte mit einem Festival. Doch jetzt hin zur Barrack Street Jetty und mit der High-Speed-Fähre nach Rottnest Island. Auf der autofreien Insel tummeln sich zutrauliche Mini-Kängurus: Quokkas – auf Instagram sind sie Selfie-Stars! (#quokkaselfie).

Beim Fremantle Maritime Museum. Foto: Hilke Maunder

Die Nachbarin Fremantle kannst Du per Fähre oder Zug erreichen. Viktorianische Fassaden, eine nostalgische Markthalle und das Erbe der Seefahrts- und Sträflingszeit treffen dort auf Café-Galerien wie moore & moore, moderne Restaurantkonzepte wie The Mantle und coole Shops wie MANY 2.0.

Genug vom Sightseeing? Dann chill am Beach von Cottesloe oder 20anderen Stadtstränden, schwimm bei Rockingham mit wilden Delfinen oder starte Deine Tour Richtung Norden. Ideen dazu findest Du hier.

Außergewöhnliche Landschaften und unendliche Unterwasserwelten

Von Perth Richtung Norden hält die 2.350 km lange Strecke ins tropische Broome jede Menge toller Naturerlebnisse bereit – außergewöhnliche Landschaften mit wahrhaft exotischen Tieren. Bist Du bereit, Quokkas, Walhaien, Buckelwalen, Delfinen, Mantarochen, Wallabies und Kängurus Hallo zu sagen?

Dann nimm Dir neun bis zwölf Tage Zeit und folge dem Indian Coastal Drive bis zu den Pinnacles im Nambung-Nationalpark. Bis zu vier Meter hoch ragen dort die Kalksteinsäulen aus dem Quarzsand uralter Dünen auf: eine Mondlandschaft auf der Erde, die Du am besten nachmittags besuchst – erst im Wagen auf einem bretterharten Sand-Track, dann auf dem Desert View Trail, der am Parkplatz beginnt.

Eine Wüste voller Kalksteinnadeln: die Pinnacles. Foto: Hilke Maunder

Weiter nördlich gelangst Du auf einer gut ausgebauten Straße zu den Felsformationen des Kalbarri-Nationalpark. Für Nervenkitzel sorgen ab Anfang 2018 zwei neue Skywalks, die am Inyaka-Wookai-Watju-Aussichtspunkt 20 Meter weit in die Schlucht ragen – 100 m hoch über dem Murchison River! Auch zum Felsbogen Nature’s Window kommst Du jetzt auch auf geteerter Straße.

Am 26. Breitengrad erreichst Du das UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay. Am Hamelin Pool offenbart sich die Urzeit: Die Felsen in den flachen Fluten sind Stromatolithen – winzige blaugrüne Cyanobakterien, die vor 3,5 Millionen Jahren aus der Ursuppe der Ozeane eine Biomasse schufen, aus der alles weitere Leben entstand. Shell Beach müsste eigentlich „Strand der Herzen“ heißen – er besteht aus einer meterdicken Schicht aus Herzmuscheln.

Hamelin Pool im Welterbe Shark Bay. Foto: Hilke Maunder

In Monkey Mia kommen seit mehr als 50 Jahren die Delfine bis in das flache Wasser an den Strand.  Ranger stellen sie dort den Besuchern vor, füttern sie mit einer Handvoll Fische und erforschen ihre Lebensweise. Nur mit einem Allradwagen kannst Du den angrenzenden Francois-Peron-Nationalpark entdecken, wo roter Wüstensand auf das Türkisblau des Indischen Ozeans trifft. „Capes“, wie alle den indigenen Guide Darren Capewell von Wula Gura Nyinda nennen, zeigt Dir hier seine Heimat – bei einer Kajaktour, einem Bush Tucker Walk oder beim Didgeridoo-Spiel am Lagerfeuer.

Wahre Giganten sind die Walhaie, die ab März zum UNESCO-Welterbe Ningaloo Reef kommen: Dann vermehren sich die Korallen. Ihr „coral spawning“ ist ein Schauspiel! Der graue 18-Meter-Riese mit weißen Punkten ist völlig harmlos und ernährt sich nur von Zooplankton – Fischlarven, kleinen Fischen und Kalmaren.

Von Juni bis November machen Buckelwale das weltgrößte Saumriff zum „Humpback Highway“. Spring hinein und schwimm mit ihnen! Vielleicht begegnet Dir dabei auch der Tänzer der Meere, ein Mantarochen. An Land liegt der Cape Range-Nationalpark mit zerklüfteten Sandsteinfelsen, tiefen Canyons und Traumstränden wie an der Turquoise Bay. Das Riff ist hier so nah, dass Du vom Strand aus schnorcheln und bunte Fische und Schildkröten sehen kannst.

Mache auf dem Weg nach Broome unbedingt einen Abstecher zum Karijini Nationalpark. Vier Milliarden Jahre alt ist der glutrote Fels, den tiefe Schluchten mit natürlichen Felsenpools zerfurchen – die Hamersley Gorge besitzt sogar einen Spa Pool! Noch tiefer hinein geht es bei einer Canyoning Tour mit West Oz Active – da dringst Du in Schluchten vor, die sonst nicht zugänglich sind. Oder wandere in sechs Stunden zum Gipfel des Mount Bruce, mit 1.234 m Nummer zwei in Westaustraliens!

Geschaffen wurden die spektakulären Landschaften von Pilbara und Kimberley von Warlu, der Regenbogenschlange – mit ihr begann nach den Vorstellungen der Aborigines alles Leben. Zwischen Exmouth und Broome verläuft der Warlu Way. Erleb im westaustralischen Outback, wie Wildblumen den Millstream-Chichester-Nationalpark in ein Blütenmeer verwandelt.

Entdecke auf der Murujuga (Burrup-Halbinsel) Steinformationen und Felsbilder der Ureinwohner. Besuch Goldrausch-Geisterstädte wie Cossack und Roebourne. Sieh Dir an, wie in Port Hedland kilometerlange Züge das Erz der Pilbara zum Hafen bringen. Und wasch Dir den Staub der Straße vor Broome am Eighty Mile Beach ab. Das Meer ist hier badewarm!

Sunset celebrations in Broome: Der Sonnenuntergang wird allabendlich gefeiert. Foto: Hilke Maunder

Australiens wilde Seiten

Die Perlenstadt Broome ist das westliche Tor zur Kimberley Region. Bevor Du Dich auf den Savannah Way nach Darwin machst, genieße ein paar Tage in Broome, entspanne Dich am Cable Beach und besuche den Sun Picture Garden, das älteste Freilichtkino der Welt!

Sunset celebrations am Eastern Beach von Cape Leveque. Foto: Hilke Maunder

208 km Offroadpiste oder 60 Minuten im Kleinflugzeug bringen Dich zum Cape Leveque, wo die Bardi-Aborigines das Wilderness Camp Kooljaman betreiben. Abends pilgern alle mit Klappstuhl, Snack und Drink zum West Beach und genießen zum Sundowner ein Feuerwerk der Farben auf den Strandfelsen. Am nächsten Tag könntest Du mit Brian Lee in den Mangroven „mudcrabs“ fangen, Speerwerfen lernen oder die Cygnet Bay Pearl Farm besichtigen.

Auch die Horizontal Falls in der Talbot Bay kannst Du bei einem Tagesausflug per Wasserflug-zeug ab Broome entdecken. Saus’ mit dem Jet Boat mitten durch die beiden wasserfallähnlichen Ausgleichströmungen, die dort die Gezeiten geschaffen haben!

Die Horizontal Falls der Talbot Bay aus der Luft. Foto: Hilke Maunder

Richtung Osten folge dem Savannah Way, einer 3.500 km langen Abenteuerstrecke, die bis nach Cairns an der Ostküste führt. Anfangs ist alles Asphalt. Doch bereits hinter Derby startet die Gibb River Road. Erlebe 660 km eine abenteuerliche Reise bis nach Kununurra entlang der einstigen Route der Viehtreiber und folge einer der schönsten Geländewagenrouten Australiens von station zu station. Die riesigen Viehfarmen laden Dich ein, das Leben der Cowboys von heute hautnah zu erleben, mit anzupacken – und sind perfekt geeignet, um die Schluchten entlang der Route und andere Höhepunkte zu entdecken.

Die Windjana Gorge der Kimberley Foto: Hilke Maunder

In der Windjana Gorge ragen 100 m hoch die Felswände auf. Unter Überhängen verraten Fossilien von Fischen: Vor 250 Millionen Jahren war hier ein tropisches Korallenriff. Jetzt liegen “freshies“, Süßwasserkrokodile, träge am schlammigen Ufer. Den Tunnel Creek hat ein kleiner Bach im Fels ausgewaschen und dabei eine Tropfsteinhöhle geschaffen. Von April bis November kannst Du durch die 750 m lange Röhre waten und am Ende im Wasserloch baden! Ebenfalls garantiert krokodilfrei sind die Naturpools der Bell und Manning Gorge.

Den ersten indigenen Campingplatz an der Offroad-Piste eröffneten 2016 die Aborigines von Imintji nahe der Manning Gorge – mit Warmwasserduschen, WC, Gasgrill und Trinkwasser.

Tierische Begegnung im Outback mit einem Frilled Neck Lizard. Foto: Hilke Maunder

Mach danach einen Abstecher zum Mitchell Plateau mit den Mertens Falls, die in mehreren Kaskaden über roten Fels stürzen. Nach der Drysdale River Station, Drehort des Kultfilms „Australia “ mit Nicole Kidman und Hugh Jackman, kommst Du zur El Questro Station inmitten eines riesigen Wilderness Parks. Wander zu den kristallklaren Naturpools der Emma Gorge und bade in den Zebedee Hot Springs. Angle auf der Home Valley Station einen Barramundi und fahre dann weiter bis nach Wyndham in die Heimat der big crocs.

Kurz vor der Grenze zum Northern Territory solltest Du noch einen Abstecher Richtung Süden in die Bungle Bungle Range machen. Erst vor 30 Jahren entdeckte eine Filmcrew per Zufall die bizarren Felsen im Herzen des Purnululu-Nationalparks. Mach ein paar Tage lang Glamping im Wilderness Camp und wandere durch die Landschaft der Bienenkörbe aus Sandstein!

Die Bungle Bungle Range beim Piccaninny Creek. Foto: Hilke Maunder

Erster Stopp im Northern Territory ist der kleine Keep-River-Nationalpark mit uralten Felsmalereien der Aborigines auf den Felswänden der vier Kilometer langen Keep River Schlucht. Nachts schläfst Du in den Betten – oder auf dem Campground – der Bullo River Station. Erleb auf einer der größten Rinderfarmen des Northern Territory echtes Stockman Feeling!

Du bist jetzt richtig fit im Allradfahren? Dann kannst Du Dich auch nach Judbarra wagen, wie die Aborigines den erst vor wenigen Jahren erschlossenen Gregory Nationalpark nennen. Hinein in das Offroad-Terrain mit spektakuläre Landschaften wie der Limestone Gorge geht es ab Timber Creek – der General Store, der auch als Tankstelle und Imbiss dient, versorgt Dich mit allem, was Du für den Trip brauchst.

Weiter gen Osten trifft der Victoria Highway auf den Explorer’s Way, der Dich in den tropischen Norden oder in das rote Zentrum führt.

Power-Riegel aus dem Busch: witchetty grubs. Maden. Foto: Hilke Maunder

Den Ureinwohnern ganz nah

Im Norden und Westen Australiens stellen die Ureinwohner mehr als die Hälfte der Bewohner. Nirgendwo kannst Du besser ihre Kultur hautnah erleben! Du solltest unbedingt an einer Bush-Tucker-Tour teilnehmen und wilde Exoten kosten. Buschessen ist alles, was wild wächst, gejagt und gesammelt werden kann: Krokodil, Känguru, Wasserbüffel und Emu, aber auch Goanna, Schlange und Schildkröte. Echte Powerpakete sind „witchetty grubs“, fette Käferlarven, die roh völlig ölig schmecken, im Blatt geröstet jedoch nach Mandel, Garnele und Käse. Eine Delikatesse, sagen die Ureinwohner. Probieren!

Neville Poelina von Uptuyu zeigt Dir im Herzen der Kimberley-Region seine Heimat. Zu jedem Strauch, zu jedem Baum kennt er als Stammesältester der Nyikina spannende Geschichten. Für die Jagd besitzt Neville ein umfangreiches Waffenarsenal: Bumerangs, Speere und Netze, mit denen er Garnelen und Fische aus Billabongs und dem Fitzroy River zieht. Im Schein des Lagerfeuers erzählt er Traumzeit-Geschichten. Deine beginnt mit einer Nacht im Oongkalkada Wilderness Camp direkt am Fitzroy River.

Die Wandmalereien der Kirch von Wurrumiyanga. Foto: Hilke Maunder

Flieger oder Fähre bringen Dich von Darwin schnell zu den Tiwi Islands Melville und Bathurst. Dort sind die Aborigines völlig verrückt nach Footy, Rugby nach australischen Regeln, und sehr talentierte Künstler. Beide Leidenschaften verbinden sich beim Grand Final Ende März: Morgens verkaufen die örtlichen Künstlerkooperativen Keramik, Textilien und traditionelle Pukumani-Pfähle, nachmittags wird um den Pokal gekickt – bis vor kurzem barfuß!

Die Gagadju, die 40.000 Jahre im Schatten der Sandsteinklippen im Kakadu-Nationalpark lebten, hinterließen am Nourlangie und Ubirr Rock eine Freiluftgalerie im Röntgenstil. Klapperdürr und Furcht einflößend, leuchtet dort der Blitzmann Namarrgon auf dem Fels. Mächtig thront er über Kängurus, Langhals-Schildkröten und Waranen.

Röntgen-Männer am Ubirr Rock von Kakadu. Foto: Hilke Maunder

Im roten Zentrum haben die Anangu und Arrernte für geheime Zeremonien Kreise, Spiralen, Bögen und Punkte verwendet, die nur Eingeweihte deuten konnten. Die Künstlerkooperative Papunya entwickelte daraus das Dot Painting. Im Araluen Arts Centre von Alice Springs ist die Punktmalerei ausgestellt, am Uluru kannst Du sie erlernen! Noch mehr Kunst der Aborigines kannst Du u.a. in der Art Gallery of Western Australia in Perth und im Godinymayin Yijard Rivers Arts & Culture Centre von Katherine entdecken.

Musik und Tanz der Aborigines erlebst Du das ganze Jahr auf Festivals: im April beim Tjunga Festival am Uluru, im Juni beim Barunga Festival von Katherine, im Juli beim Mowanjum Festival nahe Derby und im August feiern die Yolgnu im Arnheim Land ihr berühmtes Garma Festival. Dort tanzten die Chooky Dancers 2007 ihre Interpretation eines griechischen Klassikers – und landeten einen YouTube-Hit!

Die neue Waterfront von Darwin. Foto: Hilke Maunder

Darwin: der tropische Norden

Keine australische Stadt liegt näher für Dich: Nach nur 16 Stunden Flugzeit tauchst Du in Darwin in den Aussie Lifestyle ein. Der alte Hafen der Perlenfischer ist Treffpunkt der Küchen und Kulturen, lässig, tropisch, kosmopolitisch – besonders bei den Mindil Beach Sunset Markets. In Woks brutzeln Austernpilze und Pok Choi, auf Gasgrills deutsche Bratwurst. Hol Dir Dein Dinner und hock Dich mit den Locals an den Strand, wo Blues-, Jazz- und Didgeridoo-Klänge mit der Brandung flirten.

Aus den Bars und Pubs der Mitchell Street dringt bis spät nachts Live-Musik und Lachen. 80 Biersorten löschen in der Deck Bar den Durst. Im Melaleuca sorgt eine Pool-Bar gleich doppelt für Abkühlung. Ebenfalls eine angesagte Location ist der Jachthafen der Cullen Bay.

Wo unter den Klippen der Stadt einst Bitumen, Mineralien und Erze lagerten, entstand als neuester Hotspot die Darwin Waterfront mit Badelagune, Wellenbad und In-Lokalen wie Il Lido von Starkoch Jimmy Shu. Den „salties“ (Leistenkrokodilen) die sich in der Timor-See tummeln, kannst Du im Cage of Death des Reptilienparks Crocosaurus Cove direkt ins Auge sehen!

Kult in Darwin: die Mindil Beach Sunset Markets. Foto: Hilke Maunder

Der 457 km lange Nature’s Way bringt Dich zu den Natur-Ikonen des australischen Nordens, auch Top End genannt. Im Litchfield-Nationalpark erwartet Dich ein Regenwald mit Wasserfällen wie Wangi und Florence Falls und tollen „rockpools“ – pack beim Wandern auf dem Table Track Walk Badezeug ein! Nur per Allradfahrzeug kommst Du zur Lost City, in der bizarr geformte Sandsteinsäulen hoch in den Himmel ragen.

Die Florence Falls im Litchfield National Park. Foto: Hilke Maunder

230 Kilometer weiter südlich fräste sich der Katherine River 1650 Millionen Jahre lang in den Fels – leih Dir ein Kanu oder entdeckte die 13 Schluchten mit hohen Sandsteinklippen bei Bootstouren der Jawoyns-Aborigines. Folge dem Jatbula-Trail im Nitmiluk Nationalpark durch roten Fels hin zu den Badepools von Leliyn (Edith Falls) und lass Dich vom Wasserfall massieren!

Bei den Upper Lelyn Falls. Foto: Hilke Maunder

Noch mehr urzeitliche Landschaften kannst Du in Australiens größtem Nationalpark entdecken: Kakadu. Riesige Papierrindenbaumwälder und Savannen mit mannshohen Gräsern säumen den South Alligator River mit seinen „Billabongs“ genannten Wasserlöchern und Flutebenen. In der Green Season verwandelt sich sein weites Tal in ein riesiges Binnenmeer. In der Trockenzeit finden die Tiere nur an der Yellow-Waters-Lagune Wasser.

Der Yellow Water Billabong von Kakadu. Foto: Hilke Maunder

Weißbauchseeadler, Kormorane, Brolga-Kraniche und Jabiru-Störche, grasende Wasserbüffel und Teppiche aus Lotuslilien bilden eine spektakuläre Kulisse – zum Sunrise oder Sunset ist die Bootsfahrt am schönsten! Und verpass nicht die Gunlom Falls, wo Paul Hogan als Crocodile Dundee mit dem Krokodil kämpfte und Sue erstmals küsste…

Kakadu grenzt an das Arnhem Land. Das riesige Aborigines-Gebiet ist größer als Portugal! Da Reisen auf eigene Faust nur eingeschränkt möglich sind, solltest Du indigenen Guides folgen. Plan auch einige Tage im Mount Borradaile Safari Camp am Fuße des heiligen Awunbarna (Mount Borradaile) ein! Seit Jahrtausenden kehren die Seelen verstorbener Ureinwohner an den 120 m hohen Hügel zurück. Er liegt mitten in der Wildnis.

Gibt es einen besseren Ort, um Australien echt und unverfälscht zu entdecken?

Unterwegs im Arnhem Land. Foto: Hilke Maunder

Das rote Herz Australiens

Weck den Entdecker in Dir und folge 1.600 Kilometer lang dem Explorer’s Way vom tropischem Top End bis ins Herz des roten Kontinents. Auf den Spuren von John McDouall Stuart, der 1862 als Erster den fünften Kontinent durchquerte, kommst Du an tollen Naturwundern vorbei: den Felskugeln der Devils Marbles (Karlu Karlu), den Schluchten der Katherine Gorge im Nitmiluk Nationalpark und den heißen Thermalquellen von Bitter Springs.

Die Teufelsmurmeln. Foto: Hilke Mauner

Alice Springs ist eine quicklebendige, überschaubare Outbackstadt und berühmt für ihre Pioniere: Hier gründete John Flynn den Royal Flying Doctor Service (RFDS), Adelaide Laetitia Miethke die School of the Air. Schau Dir beide an!

Entdecke abends die lebendige Live-Musik-Szene in Clubs wie Rock Bar, Todd Tavern oder Uncles Tavern und feiere mit bei verrückten Festivals wie der Henley-on-Todd-Regatta. Badewannen auf Beinen und Kanuten, die mit Sandschaufeln „paddeln“: Das Bootsrennen im ausgetrockneten Bett des Todd Rivers alljährlich im September solltest Du Dir nicht entgehen lassen!

Und dann: ab ins Outback. Zu Fuß auf dem 223 km langen Larapinta Trail, querfeldein mit dem Mountainbike, ganz entspannt auf dem Rücken eines Kamels oder im Heißluftballon! Tiefer hinein in die Urlandschaften führt der 690 km lange Red Centre Way, der auf der Fahrt nach Uluru (Ayers Rocks) die Naturwunder des roten Herzens Australiens wie Juwelen einer Kette aufreiht.

Nimm Dir fünf bis sechs Tage Zeit, miete am besten einen Allradwagen und los geht’s! Entdecke in den Millionen Jahre alten Bergketten der West MacDonnell Ranges zerfurchte Schluchten wie Standley Chasm, Serpentine Gorge und Simpson’s Gap, in der Rock Wallabies leben, neugierige Känguru-Minis.

In den Ochre Pits bauen die Aborigines seit Urzeiten weißen, gelben und roten Ocker für rituelle Zwecke ab. Im Watarrka-Nationalpark wanderst Du auf dem Kings Canyon Rim Walk vorbei an den Sandsteinkuppeln der Lost City hin zum Garden of Eden mit seinem Wasserloch am Grund der größten Schlucht Australiens.

Blick auf den Uluru. Foto; Hilke Maunder

Dein nächster Stopp ist Australiens berühmtestes Wahrzeichen. 348 m hoch erhebt sich Uluru aus der Ebene. Erlebe beim Kamelritt den Sonnenaufgang über dem heiligen Berg der Anangu und erfahre von indigenen Guides auf dem Mala oder Mutitjulu Walk, wie die Ahnen der Traumzeit das Wahrzeichen geformt haben. Bitte besteige ihn nicht – das verletzt die Gefühle der Anangu, denn für sie ist Uluru eine heilige Stätte.

Der base walk um den Fuß des Uluru. Foto: Hilke Maunder

Erleb‘ ihn lieber bei all den tollen Aktivitäten, die Du hier unternehmen kannst: Umrunde Uluru mit dem Rad oder zu Fuß, mach einen Kamelritt oder entdecke ihn aus der Luft beim Fallschirmsprung, einem Helikopterflug oder einer Fahrt im Heißluftballon. Und genieß abends ein Barbecue-Dinner mit Blick auf den berühmten Felsen. Wander dann durch das Valley of the Winds der Olgas (Kata Tjuta), die ebenfalls zum Nationalpark gehören, und erlebe auch hier das farbige Lichterspiel auf den Felsen: Im Red Centre hat Rot ganz viele Farben.

Zurück nach Darwin reise im legendären Zug, dem Ghan – und entdecke hinter den Panoramascheiben das Northern Territory von einer ganz anderen Seite.

Blick auf Kata Tjuta (The Olgas). Foto: Hilke Maunder

Und wann fährst Du los?

Pulsierende Städte und Outback-Kaffs. Tiefrote Schluchten und staubige Pisten, endlose Sandstrände und farbenfrohe Riffe. Pinten, in denen BHs am Tresen baumeln, eine Treppe zum Mond, Sundowner vor feuerroten Felsen. Wandern durch Urlandschaften, baden in Australiens Tropen, Aborigines treffen, dem Walhai ins Auge blicken. Live-Musik in Szene-Bars. Nächte unter dem Sternenzelt der Milchstraße. Von Perth via Broome nach Darwin und weiter bis ins Herz des fünften Kontinent: Was für ein Road Trip unter dem Kreuz des Südens!

Je nach Jahreszeit bietet Dir Australien völlig andere Eindrücke. Im Norden ist es das ganze Jahr hindurch tropisch warm. In der dry season (Mai – Okt.) mit sonnigen Tagen und kühleren Nächten bewegen sich die Temperaturen zwischen 21 und 32° Celsius. In der „green season“ (Nov. – Apr.) mit Temperaturen von bis zu 35° Celsius inszenieren Gewitter imposante Lichtershows am Abendhimmel. Die Wasserfälle rauschen, der ganze Norden ist eine Symphonie in Grün.

Im roten Zentrum beschert das Wüstenklima frostige Nächte und mild-sonnige Tage, im Sommer (Dez. – Feb.) Temperaturen von über 40°C. Beste Reisezeit für Perth ist Oktober bis April, im australischen Winter kann es in Westaustraliens Süden auch mal kühl und regnerisch werden.

Lotusblüte auf einem Billabong. Foto: Hilke Maunder

Doch – was heißt das schon, wenn alle Jahreszeiten zu unseren genau andersrum sind? Unser Sommer ist Australiens Winter, und umgekehrt. Australien ist zudem so riesig, dass es viele Klimazonen umfasst. Das macht den fünften Kontinent zum perfekten Ganzjahres-Reiseziel. Für jede Region gibt es die beste Reisezeit. Für den Norden gilt: im deutschen Winter planen, im australischen Winter fahren.

Hilfe bei Deiner Reiseplanung findest Du bei den Experten der Best of Travel Group, der 19 Büros in Deutschland und der Schweiz angehören. Ob im Wohnmobil auf eigene Faust oder per Mietwagen mit vorgebuchten Unterkünften – die Partner der Best of Travel Group stellen Dir Deine Traumreise zusammen: vom Flug bis zu Events und Erlebnissen, die Du nicht vergessen wirst.Kontaktier sie einfach mal, erzähl ihn von Deinen Plänen, Urlaubswünschen und Ideen.

Und, schwupps, stellen sie Dir für Dein Budget Deine maßgeschneiderte Reise zusammen. Deine ganz persönliche Dreamtime in Downunder: mit BoTG wird sie wahr!

Dieser Beitrag lief im Dezember 2017 als Advertorial auf marcopolo.de. Erstellt wurde mein Story-Telling zu Westaustralien und dem Northern Territory für die Best of Travel Group (BoTG).

Nach dem Waldbrand. Foto: Hilke Maunder

Mein Australien zum Lesen und Hören

Einen ganzen Kontinent in ein Buch zu packen, war ein Kraftakt. Heraus kam ein Schwergewicht: mein Baedeker Australien*. Viele Seiten Hintergrund zu Geschichte, Alltag, Natur und Kultur,  typische Gerichte und Reisehinweise machen euch fit für das Land. Sieben Touren führen euch ins Land der Kängurus und Koalas, hin zu roten Felsen, Trendmetropolen und Koralleninseln. Alle Sehenswürdigkeiten gibt es von A-Z.

Infografiken stellen euch Beuteltiere, Wüsten, und Wellen vor. 3D- Darstellungen geben Einblick in die Sydney Harbour Brigde und Great Barrier Reef. Auch der längsten Golfplatz der Welt fehlt nicht als Tipp. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Baedeker smart Australien

Kompakt und doch ausführlich, konkrete Tipps und Tagespläne, aber auch Atmo, Hintergrund und Infos, die nur im Baedeker smart zu finden sind: mein Baedeker smart Australien*, den ich mit vier weiteren Autoren verfasste, ist so handlich, dass er in jedes Gepäck passt.

Für jeden Bundesstaat findet ihr einen Reisevorschlag. Restaurant- und Hoteltipps, Must-See-Sehenswertes und Geheimtipps ergänzen jedes Kapitel. Richtig eingestimmt auf den Aussie Lifestyle werden ihr mit dem Magazin, der als Auftakt zum Band euch die vielen Facetten des fünften Kontinents vorstellt.

Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Baedeker Australien OstenDamit der Urlaub nicht zum Wettlauf gegen die Zeit wird, nehmt meinen Baedeker Australien Osten*. Reist entlang der Pazifikküste mit weißen Sandstränden und zerklüfteten Steilküsten zu den schönsten Nationalparks. Entdeckt das  einsame Outback auf dem Weg zum Uluru (Ayers Rock), Gold, besucht die beiden ewigen Konkurrenten Sydney und Melbourne und taucht auf den Goldfields in die Geschichte ein.

Orte, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet, beschreibe ich im Kapitel Sehenswürdigkeiten von A -Z . Infografiken und 3D-Darstellungen geben lebendigen Einblicke; die magazinigen Introseiten wecken die Vorfreude. Und dann heißt es bald: G’d day in Australien Osten!

Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

DMBA Australien OstenWie oft habe ich ihn schon bereist, den Osten Australiens? Auch meine Pässe helfen nicht weiter, so häufig wurden australische Einreise- und Ausreisestempel überstempelt. Monate in Queensland, mit und ohne Tochter, Arbeiten in New South Wales, Wandern in den Snowy Mountains, Weine lesen im ACT. Auf Busse warten, Wagen aus dem Schlamm ziehen, Offroad durch das Outback.

Längst habe ich eigene Songlines geschrieben, Orte und Landschaften durch Erinnerungen und Erlebnisse geprägt. Drei Bundesstaaten stellt mein Bildatlas Australien Osten* vor – und macht einen großen Sprung ins Outback des Red Centre. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Kunth: die schönsten Reiseziele Australien / NeuseelandModerne Metropolen wie Sydney und Melbourne, Wildnis und Weite wie das legendäre Outback, Naturwunder wie Uluru und Great Barrier Reef, das größte lebende Korallenriff der Erde: Die Vielfalt der faszinierenden Reisemöglichkeiten zeigt mein Bildlexikon Die schönsten Reiseziele Australien / Neuseeland / Ozeanien* aus dem Kunth-Verlag.

In geografischer Reihenfolge stellt es ausführlich die wichtigsten Reisegebiete vor. Mehr als 1.000 Farbfotos und doppelseitigen Panoramen präsentieren die Höhepunkte des fünften Kontinents. Stadtportraits mit Cityplänen, Nationalpark-Karten, ein 40-seitiger Atlas und  Internetadressen geben dem Leser zusätzliche Orientierung und helfen bei der Vorbereitung und Planung der Urlaubsreise. Wer mag, kann den Band hier * direkt bestellen.

Unterwegs in Australien„Unterwegs in“ nennt der Kunth-Verlag seine Reihe, deren Werke Bildband, Reiseführer und Atlas vereinen. Australien ist mein Werk. Es eine opulente Reiseenzyklopädie, die umfassende Orientierung und kompaktes Wissen bietet.

Der bilderreiche und informative Hauptteil ist nach Regionen bzw. nach Reiserouten gegliedert und beschreibt die schönsten Plätze, die ihr gesehen haben müsst. Von mir stammt der Band Unterwegs in Australien*. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

 

Im Hamburger Silberfuchs-Verlag erschien meine klingende Zeitreise durch die Kulturgeschichte Australiens. Beim Zuhören folgt ihr den Legenden der Ureinwohner und den Spuren der weißen Siedler. Ihr entdeckt unter den Felsen von Kakadu eine Freiluftgalerie der Vorzeit, erlebt in Port Arthur als Strafgefangene die Hölle auf Erden, grabt in Victoria nach Gold und begegnet in den australischen Alpen dem Wegelagerer und Volkshelden Ned Kelly.

Andreas Fröhlich  von den Drei ??? erzählt die Kulturgeschichte Australiens spannend wie einen Krimi. 2010 wurde er als  „Bester Interpret“ mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Wer mag, kann die Australien hören hier* direkt bestellen.

* Durch den Kauf über den Referral Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du unabhängigen Journalismus  unterstützen und ReiseSchreibe.de werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci!

Verwandte Artikel:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.